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Klimaschutz

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Letzte Änderung: 21.07.2010

Im Umweltbundesamt werden vielfältige Aspekte des globalen Klimawandels bearbeitet. Die Themenseite Klimaschutz behandelt Klimaänderungen und deren Folgen in den verschiedenen Systemen und Sektoren sowie die internationale Klimapolitik mit der Weiterentwicklung des internationalen Vertragswerkes zum Klimaschutz (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll).

Konnten Sie die gewünschten Informationen finden? Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen? Dann können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Weitere Informationen aus dem Bereich Klimaschutz, Emissionen und Energie finden Sie auch auf den verwandten Themenseiten, welche rechts unten aufgelistet sind.

Neuer Hitzeschutzratgeber der Kampagne „Klima sucht Schutz“

Banner Hitzeschutzkampagne ©co2online GmbHIst es in Ihrem Zuhause im Sommer zu heiß? In diesem Falle empfiehlt das UBA, beim neuen  Hitzeschutzratgeber der co2online-Klimaschutzkampagne Rat dafür zu suchen, wie Sie klimafreundlich angenehme Temperaturen erreichen und sich als MieterIn oder HauseigentümerIn nachhaltig vor zu viel Sommerhitze schützen können. Wenn Sie bereits ein Klimagerät besitzen, erfahren Sie auch, wie Sie Stromkosten sparen können.

Mehr Klimaschutz in der EU kostet nicht die Welt

Der letzte Eisbär; Jan Will © fotolia.deDie Klimaschutzziele der weltweit wichtigsten CO2-Emittenten reichen noch nicht aus, um die Erderwärmung auf maximal 2° Celsius zu begrenzen. Größere Anstrengungen sind jedoch nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden. Eine neue UBA-Studie zeigt, dass die Einbußen im Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei weltweitem Handel mit Emissionsrechten höchstens 0,25 Prozent im Vergleich zum Referenzwert in 2020 betragen. Reduziert die EU ihre Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 30 Prozent (statt um 20 Prozent), führt dies nur zu einer marginalen Abschwächung des BIP-Wachstums.

Kopenhagen-Vereinbarung: Staaten noch nicht auf 2 Grad-Klimaschutzpfad

Mensch schützt den Planeten Erde mit seinen Händen; Quelle: danielschoenen © fotolia.deObwohl im Dezember 2009 auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen kein internationales Abkommen beschlossen wurde, haben die Mehrheit der Industriestaaten und einige Entwicklungsländer Ziele zur Minderung von Treibhausgasen unter der Kopenhagen-Vereinbarung vorgelegt. Eine neue Studie im Auftrag des UBA zeigt unter anderem: Diese Minderungsziele reichen noch nicht aus, um eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau sicherzustellen.

Ergebnisse des UBA-Workshops „Bodendaten bei der Klimaanpassung” September 2009

Bodenprofil mit MesslatteDaten aus der Bodenzustandserhebung und dem Bodenmonitoring ermöglichen Aussagen zu langfristigen Prozessen im Boden unter dem Blickwinkel des Klimawandels. In verschiedenen Diskussionsforen wurde erörtert, welche bodenbezogenen Fragestellungen mit den vorhandenen Daten beantwortet werden können, wo Datendefizite und wo Handlungserfordernisse bestehen. Ein workshopbegleitender „Marktplatz für Bodendaten” vermittelte einen Überblick über laufende Aktivitäten beim Bodenmonitoring-, der Bodenzustandserhebung und Anpassungsforschung.

Die Klimapolitik-Konzeption des Umweltbundesamtes

Eisschelf; Quelle: staphy © www.fotolia.deWelche politischen Weichenstellungen sind jetzt wichtig für den nationalen und internationalen Klimaschutz? Und wie kann sich Deutschland besser an den Klimawandel anpassen? Antworten gibt das Umweltbundesamt in seiner gerade fertig gestellten Klimapolitik-Konzeption.

Recycling stoppt Treibhausgase

Ansicht Abfalldeponie; Quelle Foto: bilderbox © www.fotolia.deNoch 1990 lag die Klimabelastung durch die Siedlungsabfallwirtschaft bei rund 38 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.
2006 ist gegenüber 1990 eine Gesamtentlastung von 56 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten durch Recycling und energetische Verwertung statt Deponierung erreicht worden.

Neue Website: Wo steht meine Gemeinde beim Klimaschutz?

Ortsschild: Ende „Fossil”, Richtung „Erneuerbar”; Quelle: Marco Birn © fotolia.deStädte, Gemeinden und Landkreise können ab sofort auf einer neuen Website erfahren, wo ihre Stärken und Schwächen bei der Senkung klimaschädlicher Treibhausgase liegen. Nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall berechnet die Website in Sekunden und völlig kostenlos das Ergebnis und gibt praktische Tipps für die nächsten Schritte. Damit bietet sie nicht nur eine Hilfe für mehr Klimaschutz vor Ort, sondern auch für eine Entlastung der öffentlichen Haushalte um vermeidbare Energiekosten.

Erneuerbare Energien und  Energieeffizienz – die Erfolgsfaktoren beim Klimaschutz

Solarzellen und Windkraftanlagen; Quelle: Juan Castellano © fotolia.deMehr erneuerbare Energien, Energieeffizienz und energiesparendes Verhalten jedes Einzelnen sind der Schlüssel zur Senkung des energiebedingten CO2-Ausstoßes. Eine im Auftrag des UBA erstellte Studie zeigt globale Potenziale und Kosten auf. Bei der Analyse globaler Energieszenarien kommt sie zu dem Schluss, dass es unklar bleibt, warum die Potenziale in diesen nicht weiter ausgeschöpft werden.

Stand der Technik bei Biogasanlagen

Biogasanlage; Quelle: Lianem © fotolia.deDie Biogasbranche kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Umweltschutz insgesamt liefern. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Anlagen nach dem Stand der Technik gebaut und betrieben werden. Der vom Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) mit fachlicher Begleitung des UBA erstellte Bericht ist eine Bestandsaufnahme der in der Biogasbranche eingesetzten Technik. Schwerpunkte liegen im Bereich Immissionsschutz und Anlagensicherheit.

Gebäudesanierungen durch günstige rechtliche Rahmenbedingungen vorantreiben

Spielzeughäuser auf Energiepass; Quelle: m.schuckart © fotolia.deIm Gebäudebestand existieren enorme Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu vermindern. Diese bleiben aber oft ungenutzt, da zu selten, und dann häufig nicht anspruchsvoll genug, energetisch saniert wird. Wie das Recht die Entwicklung zu energieeffizienteren Gebäuden unterstützen kann, zeigt die jetzt vom Umweltbundesamt veröffentlichte Studie „Rechtskonzepte zur Beseitigung des Staus energetischer Sanierungen im Gebäudebestand”.

Forschung zur Anpassung an den Klimawandel

Straßenüberflutung bei Hochwasser; Quelle: bilderbox © fotolia.deDie Forschung des UBA zu Risiken des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen – derzeit fördert das UBA noch ca. 30 Projekte - trug wesentlich zur Ausgestaltung der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) und des Aktionsplanes Anpassung (Veröffentlichung April 2011) bei. Die Statuskonferenz sollte einen Einblick in die Vielfalt der Forschung vermitteln und die laufenden Arbeitsprozesse zwischen BMU und UBA bei der Politikgestaltung zur Anpassung an den Klimawandel offenlegen.

Das Phantom Stromlücke - neue Studie des UBA

Energie-Freileitung und Windkraftanlage; Quelle: BMUDie Stromversorgung ist sicher – trotz Atomausstiegs und ohne in den nächsten Jahren zusätzliche fossile Kraftwerke ohne Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bauen zu müssen. Das ist Ergebnis der aktuellen UBA-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit”. Um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Stromversorgung grundlegend wandeln: mehr erneuerbare Energien, weniger Stromverbrauch durch mehr Effizienz, Ausbau der KWK und eine Verlagerung hin zu weniger CO2-intensiven Brennstoffen wie Gas. Gemeinsam mit dieser Studie veröffentlicht das UBA die Studie „Versorgungssicherheit in der Elektrizitätsversorgung” vom BET.

HFKW-Treibgas in Montageschaum uneingeschränkt nur noch im Steinkohlenbergbau zulässig

Bauarbeiten an einem Haus - Quelle Foto: Jürgen_Effner © www.Fotolia.deMontageschaum-Treibgas enthält zum Teil fluorierte Gase (HFKW), die ein erhebliches Treibhauspotenzial besitzen. Seit dem 4. Juli 2008 dürfen diese Gase aufgrund der EU-Richtlinie Nr. 842/2006 nur noch begrenzt eingesetzt werden, es sei denn, die Einhaltung nationaler Sicherheitsnormen ist mit anderen Treibgasen (Kohlenwasserstoffen) nicht erfüllbar. Eine Studie des UBA kommt zu dem Schluss, dass dies nur noch auf die Verwendung von Montageschaum im Steinkohlenbergbau zutrifft.

Klimaschutz konkret: Mehr Mut zum Handeln

Sturmschaden im Wald - Quelle: Warren Rosenberg© www.fotolia.deZum Start der EU-Umweltkonferenz "Green Week" veröffentlicht das UBA ein neues Hintergrundpapier mit einer Bestandsaufnahme der deutschen Klimaschutzpolitik und der klaren Botschaft: Deutschland muss in seinem Handeln noch mutiger werden, um weitreichende Folgen des Klimawandels zu vermeiden.

Kostenlos informieren: Schadstoffe großer Industriebetriebe in Ihrer Nähe

Homepage PRTRSie möchten wissen, wie viel CO2 oder wie viel Abfall der Industriebetrieb nebenan erzeugt? Seit 2008 müssen große Industriebetriebe über ihre Schadstofffreisetzungen in Luft, Wasser und Boden sowie über Schadstoffe im Abwasser und die entsorgten Abfallmengen berichten. Diese Informationen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern seit dem 3. Juni 2009 im Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (PRTR) Deutschland kostenlos über das Internet zur Verfügung.

Globaler Temperaturanstieg: Wo liegen die Kipp-Punkte im Klimasystem?

Einband des Hintergrundpapiers: Eisberge in der ArktisDer Klimawandel ist längst Realität: Grönlands Eismassen schmelzen, die Arktis erwärmt sich und der Meeresspiegel steigt. Aber wann führt der globale Temperaturanstieg zu abrupten Änderungen im Klimasystem? Und welche Gefahren drohen Mensch und Umwelt dadurch? Ein neues Papier des UBA fasst den aktuellen Kenntnisstand zusammen.

 

 

Klimawandel: Was kann ich tun?

Durch extreme Trockenheit aufgerissener BodenAlle reden vom Klima – wir auch. Denn der Klimawandel ist bereits real. Aber wir sind ihm nicht schutzlos ausgeliefert. Jeder Einzelne kann etwas tun und somit seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Schlüssel: Runter mit dem Energieverbrauch! Tipps, wie Sie mit oft einfachen Mitteln und ohne Komfortverlust das Klima schützen können, finden Sie hier:

Weiterführende Broschüren:

Weitere Internetseiten:

Tipps vom Bundesumweltministerium:

Weltklimabericht: Zentrale Aussagen auf einen Blick

Klimaänderungen, deren Auswirkungen und was für den Klimaschutz zu tun istAm 17. November 2007 verabschiedet das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) die Zusammenfassung seines 4. Weltklimaberichts. Etwa 3.000 Expertinnen und Experten aus 130 Ländern legten 2007 drei Teilberichte vor. Einen Überblick über zentrale Aussagen des IPCC gibt ein neues Hintergrundpapier des UBA. Zwei Dinge sind klar: Der Treibhausgasausstoß muss weltweit deutlich sinken und die Menschheit muss sich schneller an den Klimawandel anpassen. Die ausführlichen Berichte sind in englischer Sprache von der Internetseite des IPCC abrufbar. Die deutsche IPCC-Koordinierungsstelle hält eine Kurzzusammenfassung auch auf Deutscher Sprache bereit.

Auch Schwellenländer können langfristig wirksamen Klimaschutz leisten

GletscherOhne wirtschaftliche Einbußen könnten auch Länder wie Brasilien, China, Indien, Mexiko, Südafrika und Südkorea einen Beitrag zu den weltweiten Klimaschutzzielen leisten und dabei sogar Arbeitsplätze schaffen. Industrieländer können helfen, die großen Emissionsminderungspotentiale dieser Länder auszuschöpfen.

Klimawandel in Europa: Folgen werden immer deutlicher

Einband ReportDas Klima wandelt sich – auch in Europa. Ein neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zeigt deutliche Warnsignale für alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. 40 Indikatoren beschreiben, wie sich veränderte Niederschläge und Temperaturen auswirken könnten.

 

 

 

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