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Klimaschutz

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Letzte Änderung: 02.02.2012

Im Umweltbundesamt werden vielfältige Aspekte des globalen Klimawandels bearbeitet. Die Themenseite Klimaschutz behandelt Klimaänderungen und deren Folgen in den verschiedenen Systemen und Sektoren sowie die internationale Klimapolitik mit der Weiterentwicklung des internationalen Vertragswerkes zum Klimaschutz (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll).

Konnten Sie die gewünschten Informationen finden? Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen? Dann können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Weitere Informationen aus dem Bereich Klimaschutz, Emissionen und Energie finden Sie auch auf den verwandten Themenseiten, welche rechts unten aufgelistet sind.

Treibhausgase weiter rückläufig

Blauer Himmel und Sonnenschein über dem Meer; NatUlrich © fotolia.de„Deutschland zeigt, dass die Kyoto-Verpflichtungen umsetzbar sind. Ich bin zuversichtlich, dass wir den Weg der Treibhausgasminderung erfolgreich weiter gehen können, wenn wir Energieeffizienz und Erneuerbare Energien beherzt voranbringen“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des UBA. Aus dem neuen Nationalen Inventarbericht  geht hervor, dass seit 1990 pro Jahr durchschnittlich 295 Millionen Tonnen Kohlendioxid nicht in die Atmosphäre gelangt sind. Das entspricht einem Rückgang um fast 25 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990.

Klimawandel: „Anpassungspioniere gesucht“ – und gefunden!

Blauer Kompass, Logo des Wettbewerbs „Anpassungspioniere gesucht!“ © UBADie Städte Stuttgart, Arnsberg und Wuppertal sowie die Münchener Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO sind Gewinner des „Blauen Kompass 2011“. Der Preis prämiert die besten Ideen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Er wurde am 12. Dezember 2011 erstmals von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt verliehen. Am Wettbewerb nahmen 59 Kommunen, Unternehmen und Verbände teil.

Emissionshandel: Luftverkehr in Startposition

Fliegendes Flugzeug vor blauem Himmel mit weißen Wolken; Quelle: eray haciosmanoglu © fotolia.deAb Januar 2012 nimmt der Luftverkehr am europäischen Emissionshandel teil. Fluggesellschaften und Firmen mit Privatjets müssen dann für jede ausgestoßene Tonne Kohlendioxid eine Emissionsberechtigung abgeben. Die Deutschland zugeordneten Airlines haben im Dezember erstmals einen Bescheid über ihre CO2-Zertifikate erhalten. Damit erfahren die Unternehmen, welche Menge an Zertifikaten ihnen für den europäischen Emissionshandel bis 2020 kostenlos zusteht.
Erwartungsgemäß bestätigte der Europäische Gerichtshof am 21.12.2011, dass auch internationale Airlines zum Emissionshandel verpflichtet sind.

Ambitionierter Klimaschutz in der EU und weltweit kostet nicht viel

Der letzte Eisbär; Jan Will © fotolia.deDie meisten Industriestaaten und einige Entwicklungsländer haben 2009 im Rahmen der Kopenhagen-Vereinbarung Ziele zur Treibhausgasminderung bis 2020 eingereicht. Diese wurden auf der Klimakonferenz in Cancún im Dezember 2010 festgeschrieben. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamt – Federal Environment Agency zeigt unter anderem: Die EU kann bei vernachlässigbaren Kosten ihr 30%-Minderungsziel bis 2020 im Alleingang erreichen. Auch weltweit lässt sich ambitionierter Klimaschutz bei geringen wirtschaftlichen Einbußen verwirklichen.

Klimaschutz durch Geo-Engineering?

Deckblatt HintergrundpapierBewusste, zielgerichtete, großtechnische Eingriffe in das Klimasystem, die die globale anthropogene Erwärmung verringern sollen, werden als Geo-Engineering bezeichnet. Bekannte Beispiele dieser Art sind die Ausbringung von Schwefelaerosolen in die Atmosphäre und die Ozeandüngung. Wie tragfähig sind solche Vorschläge? Das UBA informiert über Risiken, mögliche Kriterien zur Bewertung, rechtlichen Rahmen und gibt erste Empfehlungen für den Umgang mit dem Thema. Die neue Studie des BMBF bewertet den Einsatz von Geo-Engineering und zeigt, dass jeder Einsatz dieser Technologien potenziell globale Auswirkungen haben könnte. 

5 Schritte zur Anpassung an den Klimawandel

 

Logo Klimalotse; © UmweltbundesamtDer kostenlose Klimalotse ist der erste Leitfaden, der bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt. In fünf Schritten können Risiken und Chancen des Klimawandels erkannt und möglichen Maßnahmen entwickelt werden. Der Lotse richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen.

Schwellenländer haben ambitionierte Klimaschutzpläne

Hand setzt einen Baustein in eine Wand aus Würfeln, die eine grüne Wiese mit blauem Himmel zeigt; Quelle: itestro © fotolia.deEine vom UBA in Auftrag gegebene Studie analysiert die Klimaschutzpläne der Schwellenländer mit hohem Treibhausgas-Ausstoß Brasilien, China, Indien, Mexiko, Südafrika und Südkorea. Das Ergebnis zeigt: Eine erfolgreiche Umsetzung würde den Ausstoß wesentlich reduzieren. Damit sind die Klimaschutzpläne dieser Länder wichtige Bausteine für einen langfristig wirksamen, weltweiten Klimaschutz.

Dialoge zur Klimaanpassung 2009 / 2010: Abschlussbericht erschienen

Logo: Schon angepasst?Welche Folgen hat der Klimawandel für Küstenschutz, Energieversorgung oder Verkehrsinfrastruktur in Deutschland? Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im UBA (KomPass) hat 2009 und 2010 in mehreren Fachdialogen mit Verbänden, Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft diskutiert. Dabei wurden mögliche Maßnahmen unter die Lupe genommen und Ansätze für sektorale Anpassungsstrategien entwickelt. Das UBA wird die Dialogreihe fortsetzen.

Emissionshandelssysteme und ihre Vorkehrungen zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie

Titelblatt der Kurz-StudieIn zahlreichen Ländern und Regionen der Welt existieren oder entstehen Emissionshandelssysteme, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu begrenzen.
Diese enthalten meist Vorkehrungen zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie gegenüber Ländern mit geringeren Klimaschutzauflagen. Eine UBA-Kurzstudie hat die verschiedenen Ansätze untersucht und verglichen. Ein Ziel war, frühzeitig mögliche Hindernisse für die Verknüpfung von Emissionshandelssystemen zu einem globalen Kohlenstoffmarkt zu identifizieren.

Klimawandel: Auch das Recht muss sich anpassen

von Hochwasser überschwemmte Siedlung; Foto: Martina Topf © fotolia.deDer globale Klimawandel ist längst auch in Deutschland real. Wie das Umwelt- und Planungsrecht darauf reagieren muss, beantwortet eine neue UBA-Studie. Sie zeigt: Einige Rechtsgebiete, wie das Gewässerschutzrecht, sind schon auf einem guten Weg. Andere, wie das Raum- und Fachplanungsrecht, müssen noch angepasst werden, damit bei der Zulassung von Infrastrukturprojekten die Folgen des Klimawandels, wie eine Zunahme von Extremwetterereignissen, stärker berücksichtigt werden.

Kopenhagen-Vereinbarung: Staaten noch nicht auf 2 Grad-Klimaschutzpfad

Mensch schützt den Planeten Erde mit seinen Händen; Quelle: danielschoenen © fotolia.deObwohl im Dezember 2009 auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen kein internationales Abkommen beschlossen wurde, haben die Mehrheit der Industriestaaten und einige Entwicklungsländer Ziele zur Minderung von Treibhausgasen unter der Kopenhagen-Vereinbarung vorgelegt. Eine neue Studie im Auftrag des UBA zeigt unter anderem: Diese Minderungsziele reichen noch nicht aus, um eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau sicherzustellen.

Die Klimapolitik-Konzeption des Umweltbundesamtes

Eisschelf; Quelle: staphy © www.fotolia.deWelche politischen Weichenstellungen sind jetzt wichtig für den nationalen und internationalen Klimaschutz? Und wie kann sich Deutschland besser an den Klimawandel anpassen? Antworten gibt das Umweltbundesamt in seiner gerade fertig gestellten Klimapolitik-Konzeption.

Neue Website: Wo steht meine Gemeinde beim Klimaschutz?

Ortsschild: Ende „Fossil”, Richtung „Erneuerbar”; Quelle: Marco Birn © fotolia.deStädte, Gemeinden und Landkreise können ab sofort auf einer neuen Website erfahren, wo ihre Stärken und Schwächen bei der Senkung klimaschädlicher Treibhausgase liegen. Nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall berechnet die Website in Sekunden und völlig kostenlos das Ergebnis und gibt praktische Tipps für die nächsten Schritte. Damit bietet sie nicht nur eine Hilfe für mehr Klimaschutz vor Ort, sondern auch für eine Entlastung der öffentlichen Haushalte um vermeidbare Energiekosten.

Warum ändert sich das Klima?

Einband der Broschüre: KlimaänderungDas Verbrennen von Kohle und Erdöl, großflächige Entwaldung und Land- und Viehwirtschaft verursachen einen zusätzlichen - anthropogenen -Treibhauseffekt: Die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe steigt an – das Klima erwärmt sich. Die neue Broschüre fasst in leicht verständlicher Form die wichtigsten Erkenntnisse des Weltklimarates zur gegenwärtigen sowie künftig erwarteten Klimaänderung zusammen und zeigt Maßnahmen zur Minderung der Klimaerwärmung und deren Auswirkungen auf.

Klimaschutz durch CO2-Abscheidung und Speicherung nicht garantiert

Ziel der  CCS-Technik ist die Minderung der CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Das UBA stellt in einem Hintergrundpapier Anforderungen an CCS, um CO2 sicher und umweltgerecht abzuscheiden, zu transportieren und im Untergrund zu deponieren.

Emissionen fluorierter Treibhausgase steigen bis 2050 deutlich an

Verteilung der weltweiten Emissionen fluorierter Treibhausgase von 4 Gigatonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2050 auf die HaupteinsatzgebieteDie weltweiten Emissionen an fluorierten Treibhausgasen (F-Gasen) werden auf etwa 4 Gigatonnen CO2-Äquivalente bis 2050 steigen, falls keine Minderungsmaßnahmen ergriffen werden. Der Beitrag der F-Gase zum Treibhauseffekt wird von 1,3% (2004) auf 7,9% bezogen auf die globalen direkten CO2 -Emissionen steigen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die einmal mehr die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Senkung der F-Gas-Emissionen unterstreicht.

Emissionshandel: 10 Prozent des Zertifikate-Budgets werden ab sofort versteigert

rauchende Schornsteine ; Quelle: Christian Noval © fotolia.deSeit dem 01.01.2010 werden 10 Prozent des Zertifikate-Budgets, die bisher verkauft wurden, auf Grundlage der Emissionshandels-Versteigerungsverordnung versteigert. Die DEHSt im Umweltbundesamt hat die KfW damit beauftragt, die Emissionsberechtigungen an der Leipziger Strombörse anzubieten. 90 Prozent der Zertifikate werden den Anlagenbetreibern wie bisher kostenlos zugeteilt.

Bessere Berichterstattung für Treibhausgasemissionen

Titelblatt des TagungsbandesEin im UBA durchgeführter Workshop evaluierte Stand, Qualität und Verbesserungsmöglichkeiten der deutschen Treibhausgasemissionsberichterstattung für drei ausgewählte Quellgruppen:
- N2O-Emissionen aus der Produktverwendung
- CO2-Emissionen aus nichtenergetischen
   Umwandlungsverlusten in der chemischen Industrie
- Fluorierte Treibhausgase in der Photovoltaik-Produktion

 

 

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