Letzte Änderung: 21.07.2010
Im Umweltbundesamt werden vielfältige Aspekte des globalen Klimawandels bearbeitet. Die Themenseite Klimaschutz behandelt Klimaänderungen und deren Folgen in den verschiedenen Systemen und Sektoren sowie die internationale Klimapolitik mit der Weiterentwicklung des internationalen Vertragswerkes zum Klimaschutz (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll).
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Am 2./3. September veranstaltet das UBA gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst die zweite Forschungskonferenz zur Klimaanpassung. Sie gewährt Einblick in die vielfältige Forschung des Bundes zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Thematische Schwerpunkte dabei sind die Veränderungen der Verteilung von Extremwetterereignissen und die daraus resultierenden Risiken und Anpassungsoptionen.
Treibhausgasemissionen in großer Höhe sind besonders klimaschädlich. Am besten für das Klima ist es daher, auf Flugreisen zu verzichten. Wenn dies nicht möglich ist, empfiehlt das UBA eine freiwillige Ausgleichszahlung. Die damit finanzierten Klimaschutzprojekte sparen soviel Emissionen ein, wie die Flüge verursachen. Angebote für die freiwillige Ausgleichszahlung gibt es bei Fluggesellschaften und im Internet. Bei der Auswahl sollte man aber kritisch sein: Nicht alle Anbieter berechnen die Klimawirkung von Flügen realistisch. Hilfestellung bietet das UBA mit seinem
Deutschland hat 2008 sein Klimaschutzziel gemäß Kyoto-Protokoll erfüllt und bleibt international Vorreiter im Klimaschutz. Die Treibhausgasemissionen sind 2008 gegenüber dem Jahr 1990 um 22,2 Prozent zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von nahezu 280 Millionen Tonnen Treibhausgasen.
Die deutschen Inventare von 1990 bis 2008 entsprechend der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) wurden im April 2010 an die internationalen Gremien übermittelt und veröffentlicht. Die Inventartabellen belegen die Höhe und Entwicklung der Emissionen. Der Inventarbericht beschreibt Trends, die verwendeten Daten, deren Quellen und die Berechnungsverfahren.
Eine neue Studie des UBA untersucht, wie die Treibhausgas-Emissionen des Schiffsverkehrs in den EU-Emissionshandel einbezogen werden können. Die Gremien der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) erzielten bisher keine Einigung über substantielle Klimaschutzmaßnahmen im Schiffsverkehr. Bei ausbleibendem Fortschritt auf IMO-Ebene könnte die Einbeziehung des Schiffsverkehrs in den EU-Emissionshandel ein erster Schritt auf dem Weg zu einer globalen Lösung sein.
Höhere Energiesteuern für Kraftstoffe können eine effektive Maßnahme sein, um den CO2 Ausstoß des Verkehrs zu mindern. Warum und wie Energiesteuern sich positiv auf unsere Umwelt auswirken, legt das Umweltbundesamt in seinem Sachstandbericht „CO2-Emissionsminderung im Verkehr in Deutschland“ dar. Der Bericht macht deutlich: bei steigenden Benzinpreisen sinkt der Kraftstoffverbrauch. Dieser Effekt zeigte sich in den vergangenen Jahren immer wieder. Wenn der Staat, die Energiesteuern weiter erhöhen sollte, muss er das aber aufkommensneutral machen, damit der Bürger an anderer Stelle entlastet wird. Gleichzeitig sind attraktive und preiswerte Alternativen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu schaffen.
Im Jahr 2009 haben die emissionshandelspflichtigen Anlagen im Vergleich zum Vorjahr 9,4 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Mit diesem niedrigsten Stand seit Einführung des Klimaschutzinstruments bestätigt auch der Emissionshandelssektor den bereits im März vom Umweltbundesamt veröffentlichten Gesamttrend für Deutschland. Der größte Teil der Minderung beruht allerdings auf Produktionsrückgängen infolge des konjunkturellen Abschwungs.
Im Verkehr sind über die technischen Maßnahmen hinaus eine Vielzahl von nichttechnischen Maßnahmen mit großen CO2-Einsparpotenzialen möglich. Dies ist das zentrale Ergebnis des neuen UBA-Sachstandberichts „CO2-Emissionsminderung im Verkehr in Deutschland“. Der Bericht weist erhebliche Minderungspotenziale für die Zeithorizonte 2020 und 2030 aus.
Ein im UBA durchgeführter Workshop evaluierte Stand, Qualität und Verbesserungsmöglichkeiten der deutschen Treibhausgasemissionsberichterstattung für drei ausgewählte Quellgruppen:
- N2O-Emissionen aus der Produktverwendung
- CO2-Emissionen aus nichtenergetischen
Umwandlungsverlusten in der chemischen Industrie
- Fluorierte Treibhausgase in der Photovoltaik-Produktion
Seit dem 01.01.2010 werden 10 Prozent des Zertifikate-Budgets, die bisher verkauft wurden, auf Grundlage der Emissionshandels-Versteigerungsverordnung versteigert. Die DEHSt im Umweltbundesamt hat die KfW damit beauftragt, die Emissionsberechtigungen an der Leipziger Strombörse anzubieten. 90 Prozent der Zertifikate werden den Anlagenbetreibern wie bisher kostenlos zugeteilt.
Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen soll die große Richtschnur für den Klimaschutz festlegen. Aber auch im „Kleinen” kann jede/r etwas tun, um seine persönliche CO2-Bilanz zu verbessern. Denn jede/n Bürger/in in Deutschland emittiert rund 11 Tonnen CO2 pro Jahr.
Das UBA gibt Ihnen Tipps, wie Sie im Alltag Treibhausgase vermeiden können. Beim Heizen, beim Stromsparen, bei der Fortbewegung und sogar beim Putzen oder Wäschewaschen können Sie viel CO2 einsparen und auch noch Ihr Haushaltsbudget entlasten.
Ernstgemeinte Klimaschutzanstrengungen würden die jährliche Weltwirtschaftsleistung in diesem Jahrhundert lediglich um etwa 1,5 Prozent verringern. Das Ziel, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, lässt sich also zu moderaten Kosten erreichen. Diese Studie zeigt, dass Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energieträger eine kostengünstige Alternative zur Nutzung der Kernenergie darstellen.
Klimaschutz in Deutschland ist eine lohnende Investition, denn die notwendigen Investitionen sind geringer als die dadurch ausgelösten Energieeinsparungen. Das zeigt eine Studie, in der Kosten und Nutzen von ausgewählten Maßnahmen der Meseberger Beschlüsse zum Klimaschutz bis zum Jahr 2020 verglichen werden.
Die weltweiten Emissionen an fluorierten Treibhausgasen (F-Gasen) werden auf etwa 4 Gigatonnen CO2-Äquivalente bis 2050 steigen, falls keine Minderungsmaßnahmen ergriffen werden. Der Beitrag der F-Gase zum Treibhauseffekt wird von 1,3% (2004) auf 7,9% bezogen auf die globalen direkten CO2 -Emissionen steigen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die einmal mehr die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Senkung der F-Gas-Emissionen unterstreicht.
In der vom UBA beauftragten Studie „Politikszenarien V – auf dem Weg zum Strukturwandel; Treibhausgas-Emissionsszenarien bis zum Jahr 2030” kommt ein Forschungskonsortium um das Ökoinstitut zu dem Ergebnis, dass Deutschland 43 % seiner Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 einsparen kann. Bis 2030 kann sogar fast 60% Minderung erreicht werden. Zugpferd wäre vor allem der Stromsektor, in dem zwischen 2005 und 2030 eine Einsparung von ca. 250 Millionen Tonnen CO2 erreicht werden kann.
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nützen nicht nur dem Klima, sondern auch der Beschäftigung. Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsminderungen stärken langfristig den Wirtschaftstandort Deutschland. Sie könnten - so eine aktuelle Studie - bis 2020 rund 630.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Durch den Einsatz erneuerbarer Energien wurden 2007 in Deutschland Treibhausgase in Höhe von 106 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden. Das ist das Ergebnis einer UBA-Studie, in der die Emissionsbilanz erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Kraftstoffbereitstellung mit optimierten Methoden neu berechnet wurde. Vorketten (z.B. Herstellung und Wartung der Anlagen oder Gewinnung von Brennstoffen) wurden in die Netto-Bilanz mit einbezogen.
Das Verbrennen von Kohle und Erdöl, großflächige Entwaldung und Land- und Viehwirtschaft verursachen einen zusätzlichen - anthropogenen -Treibhauseffekt: Die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe steigt an – das Klima erwärmt sich. Die neue Broschüre fasst in leicht verständlicher Form die wichtigsten Erkenntnisse des Weltklimarates zur gegenwärtigen sowie künftig erwarteten Klimaänderung zusammen und zeigt Maßnahmen zur Minderung der Klimaerwärmung und deren Auswirkungen auf.
Die Alpen als überregionaler Wasserversorger Europas sind besonders stark vom Klimawandel betroffen. Einige inneralpine Regionen führen schon jetzt Anpassungsmaßnahmen an die veränderte Wasserverfügbarkeit durch. Das UBA hat im Auftrag der EEA und in Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen renommierten Institutionen analysiert, welche Maßnahmen möglich sind, welche Schlüsselfaktoren dabei zum Erfolg führen und welche Barrieren überwunden werden müssen.
Ziel der CCS-Technik ist die Minderung der CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Das UBA stellt in einem Hintergrundpapier Anforderungen an CCS, um CO2 sicher und umweltgerecht abzuscheiden, zu transportieren und im Untergrund zu deponieren.
Der Einsatz besonders effizienter Umwälzpumpen spart Energie und CO2, und die Verbraucherinnen und Verbraucher sparen Geld. Deshalb beschlossen am 27. März 2009 die Vertreterinnen und Vertreter der EU-Mitgliedstaaten auf Vorschlag der EU-Kommission Anforderungen an die Mindesteffizienz von Umwälzpumpen: Ab 2013 sollen ineffiziente Umwälzpumpen stufenweise vom Markt verschwinden.
In der laufenden Handelsperiode im Emissionshandel werden in Deutschland jährlich knapp 10 % des Budgets (mehr als 40 Mio. Emissionsberechtigungen) im Auftrag des Bundes am Markt veräußert. Ab 2010 muss diese Menge versteigert werden. EU-weit wird die Versteigerung ab 2013 dann zur maßgeblichen Zuteilungsform. Die Studie behandelt methodische und institutionelle Fragen zur Ausgestaltung einer Versteigerung in Deutschland.
Ist es in Ihrem Zuhause im Sommer zu heiß? In diesem Falle empfiehlt das UBA, beim neuen Hitzeschutzratgeber der co2online-Klimaschutzkampagne Rat dafür zu suchen, wie Sie klimafreundlich angenehme Temperaturen erreichen und sich als MieterIn oder HauseigentümerIn nachhaltig vor zu viel Sommerhitze schützen können. Wenn Sie bereits ein Klimagerät besitzen, erfahren Sie auch, wie Sie Stromkosten sparen können.
Die Klimaschutzziele der weltweit wichtigsten CO2-Emittenten reichen noch nicht aus, um die Erderwärmung auf maximal 2° Celsius zu begrenzen. Größere Anstrengungen sind jedoch nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden. Eine neue UBA-Studie zeigt, dass die Einbußen im Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei weltweitem Handel mit Emissionsrechten höchstens 0,25 Prozent im Vergleich zum Referenzwert in 2020 betragen. Reduziert die EU ihre Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 30 Prozent (statt um 20 Prozent), führt dies nur zu einer marginalen Abschwächung des BIP-Wachstums.
Obwohl im Dezember 2009 auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen kein internationales Abkommen beschlossen wurde, haben die Mehrheit der Industriestaaten und einige Entwicklungsländer Ziele zur Minderung von Treibhausgasen unter der Kopenhagen-Vereinbarung vorgelegt. Eine neue Studie im Auftrag des UBA zeigt unter anderem: Diese Minderungsziele reichen noch nicht aus, um eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau sicherzustellen.
Daten aus der Bodenzustandserhebung und dem Bodenmonitoring ermöglichen Aussagen zu langfristigen Prozessen im Boden unter dem Blickwinkel des Klimawandels. In verschiedenen Diskussionsforen wurde erörtert, welche bodenbezogenen Fragestellungen mit den vorhandenen Daten beantwortet werden können, wo Datendefizite und wo Handlungserfordernisse bestehen. Ein workshopbegleitender „Marktplatz für Bodendaten” vermittelte einen Überblick über laufende Aktivitäten beim Bodenmonitoring-, der Bodenzustandserhebung und Anpassungsforschung.
Welche politischen Weichenstellungen sind jetzt wichtig für den nationalen und internationalen Klimaschutz? Und wie kann sich Deutschland besser an den Klimawandel anpassen? Antworten gibt das Umweltbundesamt in seiner gerade fertig gestellten Klimapolitik-Konzeption.
Noch 1990 lag die Klimabelastung durch die Siedlungsabfallwirtschaft bei rund 38 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.
2006 ist gegenüber 1990 eine Gesamtentlastung von 56 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten durch Recycling und energetische Verwertung statt Deponierung erreicht worden.
Städte, Gemeinden und Landkreise können ab sofort auf einer neuen Website erfahren, wo ihre Stärken und Schwächen bei der Senkung klimaschädlicher Treibhausgase liegen. Nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall berechnet die Website in Sekunden und völlig kostenlos das Ergebnis und gibt praktische Tipps für die nächsten Schritte. Damit bietet sie nicht nur eine Hilfe für mehr Klimaschutz vor Ort, sondern auch für eine Entlastung der öffentlichen Haushalte um vermeidbare Energiekosten.
Mehr erneuerbare Energien, Energieeffizienz und energiesparendes Verhalten jedes Einzelnen sind der Schlüssel zur Senkung des energiebedingten CO2-Ausstoßes. Eine im Auftrag des UBA erstellte Studie zeigt globale Potenziale und Kosten auf. Bei der Analyse globaler Energieszenarien kommt sie zu dem Schluss, dass es unklar bleibt, warum die Potenziale in diesen nicht weiter ausgeschöpft werden.
Die Biogasbranche kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Umweltschutz insgesamt liefern. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Anlagen nach dem Stand der Technik gebaut und betrieben werden. Der vom Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) mit fachlicher Begleitung des UBA erstellte Bericht ist eine Bestandsaufnahme der in der Biogasbranche eingesetzten Technik. Schwerpunkte liegen im Bereich Immissionsschutz und Anlagensicherheit.
Im Gebäudebestand existieren enorme Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu vermindern. Diese bleiben aber oft ungenutzt, da zu selten, und dann häufig nicht anspruchsvoll genug, energetisch saniert wird. Wie das Recht die Entwicklung zu energieeffizienteren Gebäuden unterstützen kann, zeigt die jetzt vom Umweltbundesamt veröffentlichte Studie „Rechtskonzepte zur Beseitigung des Staus energetischer Sanierungen im Gebäudebestand”.
Die Forschung des UBA zu Risiken des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen – derzeit fördert das UBA noch ca. 30 Projekte - trug wesentlich zur Ausgestaltung der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) und des Aktionsplanes Anpassung (Veröffentlichung April 2011) bei. Die Statuskonferenz sollte einen Einblick in die Vielfalt der Forschung vermitteln und die laufenden Arbeitsprozesse zwischen BMU und UBA bei der Politikgestaltung zur Anpassung an den Klimawandel offenlegen.
Die Stromversorgung ist sicher – trotz Atomausstiegs und ohne in den nächsten Jahren zusätzliche fossile Kraftwerke ohne Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bauen zu müssen. Das ist Ergebnis der aktuellen UBA-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit”. Um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Stromversorgung grundlegend wandeln: mehr erneuerbare Energien, weniger Stromverbrauch durch mehr Effizienz, Ausbau der KWK und eine Verlagerung hin zu weniger CO2-intensiven Brennstoffen wie Gas. Gemeinsam mit dieser Studie veröffentlicht das UBA die Studie „Versorgungssicherheit in der Elektrizitätsversorgung” vom BET.
Montageschaum-Treibgas enthält zum Teil fluorierte Gase (HFKW), die ein erhebliches Treibhauspotenzial besitzen. Seit dem 4. Juli 2008 dürfen diese Gase aufgrund der EU-Richtlinie Nr. 842/2006 nur noch begrenzt eingesetzt werden, es sei denn, die Einhaltung nationaler Sicherheitsnormen ist mit anderen Treibgasen (Kohlenwasserstoffen) nicht erfüllbar. Eine Studie des UBA kommt zu dem Schluss, dass dies nur noch auf die Verwendung von Montageschaum im Steinkohlenbergbau zutrifft.
Zum Start der EU-Umweltkonferenz "Green Week" veröffentlicht das UBA ein neues Hintergrundpapier mit einer Bestandsaufnahme der deutschen Klimaschutzpolitik und der klaren Botschaft: Deutschland muss in seinem Handeln noch mutiger werden, um weitreichende Folgen des Klimawandels zu vermeiden.
Sie möchten wissen, wie viel CO2 oder wie viel Abfall der Industriebetrieb nebenan erzeugt? Seit 2008 müssen große Industriebetriebe über ihre Schadstofffreisetzungen in Luft, Wasser und Boden sowie über Schadstoffe im Abwasser und die entsorgten Abfallmengen berichten. Diese Informationen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern seit dem 3. Juni 2009 im Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (PRTR) Deutschland kostenlos über das Internet zur Verfügung.
Der Klimawandel ist längst Realität: Grönlands Eismassen schmelzen, die Arktis erwärmt sich und der Meeresspiegel steigt. Aber wann führt der globale Temperaturanstieg zu abrupten Änderungen im Klimasystem? Und welche Gefahren drohen Mensch und Umwelt dadurch? Ein neues Papier des UBA fasst den aktuellen Kenntnisstand zusammen.
Alle reden vom Klima – wir auch. Denn der Klimawandel ist bereits real. Aber wir sind ihm nicht schutzlos ausgeliefert. Jeder Einzelne kann etwas tun und somit seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Schlüssel: Runter mit dem Energieverbrauch! Tipps, wie Sie mit oft einfachen Mitteln und ohne Komfortverlust das Klima schützen können, finden Sie hier:
Weiterführende Broschüren:
Weitere Internetseiten:
Tipps vom Bundesumweltministerium:
Am 17. November 2007 verabschiedet das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) die Zusammenfassung seines 4. Weltklimaberichts. Etwa 3.000 Expertinnen und Experten aus 130 Ländern legten 2007 drei Teilberichte vor. Einen Überblick über zentrale Aussagen des IPCC gibt ein neues Hintergrundpapier des UBA. Zwei Dinge sind klar: Der Treibhausgasausstoß muss weltweit deutlich sinken und die Menschheit muss sich schneller an den Klimawandel anpassen. Die ausführlichen Berichte sind in englischer Sprache von der Internetseite des IPCC abrufbar. Die deutsche IPCC-Koordinierungsstelle hält eine Kurzzusammenfassung auch auf Deutscher Sprache bereit.
Ohne wirtschaftliche Einbußen könnten auch Länder wie Brasilien, China, Indien, Mexiko, Südafrika und Südkorea einen Beitrag zu den weltweiten Klimaschutzzielen leisten und dabei sogar Arbeitsplätze schaffen. Industrieländer können helfen, die großen Emissionsminderungspotentiale dieser Länder auszuschöpfen.
Das Klima wandelt sich – auch in Europa. Ein neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zeigt deutliche Warnsignale für alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. 40 Indikatoren beschreiben, wie sich veränderte Niederschläge und Temperaturen auswirken könnten.