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Klimaschutz

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Letzte Änderung: 02.09.2010

Im Umweltbundesamt werden vielfältige Aspekte des globalen Klimawandels bearbeitet. Die Themenseite Klimaschutz behandelt Klimaänderungen und deren Folgen in den verschiedenen Systemen und Sektoren sowie die internationale Klimapolitik mit der Weiterentwicklung des internationalen Vertragswerkes zum Klimaschutz (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll).

Konnten Sie die gewünschten Informationen finden? Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen? Dann können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Weitere Informationen aus dem Bereich Klimaschutz, Emissionen und Energie finden Sie auch auf den verwandten Themenseiten, welche rechts unten aufgelistet sind.

Klimawandel: Es wird wärmer!

Sonnenschein und blauer Himmel; Sergey Tokarev © fotolia:deExtremwetterereignisse, wie Starkniederschläge oder Hitzeperioden, haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Diesen Trend bestätigen die Untersuchungen von DWD und UBA. Aller Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität sogar noch weiter ansteigen. Überschwemmungen und Hitzewellen verdeutlichen die Notwendigkeit zur  Anpassung an den Klimawandel.

Mehr Klimaschutz in der EU kostet nicht die Welt

Der letzte Eisbär; Jan Will © fotolia.deDie Klimaschutzziele der weltweit wichtigsten CO2-Emittenten reichen noch nicht aus, um die Erderwärmung auf maximal 2° Celsius zu begrenzen. Größere Anstrengungen sind jedoch nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden. Eine neue UBA-Studie zeigt, dass die Einbußen im Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei weltweitem Handel mit Emissionsrechten höchstens 0,25 Prozent im Vergleich zum Referenzwert in 2020 betragen. Reduziert die EU ihre Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 30 Prozent (statt um 20 Prozent), führt dies nur zu einer marginalen Abschwächung des BIP-Wachstums.

Kopenhagen-Vereinbarung: Staaten noch nicht auf 2 Grad-Klimaschutzpfad

Mensch schützt den Planeten Erde mit seinen Händen; Quelle: danielschoenen © fotolia.deObwohl im Dezember 2009 auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen kein internationales Abkommen beschlossen wurde, haben die Mehrheit der Industriestaaten und einige Entwicklungsländer Ziele zur Minderung von Treibhausgasen unter der Kopenhagen-Vereinbarung vorgelegt. Eine neue Studie im Auftrag des UBA zeigt unter anderem: Diese Minderungsziele reichen noch nicht aus, um eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau sicherzustellen.

Die Klimapolitik-Konzeption des Umweltbundesamtes

Eisschelf; Quelle: staphy © www.fotolia.deWelche politischen Weichenstellungen sind jetzt wichtig für den nationalen und internationalen Klimaschutz? Und wie kann sich Deutschland besser an den Klimawandel anpassen? Antworten gibt das Umweltbundesamt in seiner gerade fertig gestellten Klimapolitik-Konzeption.

Neue Website: Wo steht meine Gemeinde beim Klimaschutz?

Ortsschild: Ende „Fossil”, Richtung „Erneuerbar”; Quelle: Marco Birn © fotolia.deStädte, Gemeinden und Landkreise können ab sofort auf einer neuen Website erfahren, wo ihre Stärken und Schwächen bei der Senkung klimaschädlicher Treibhausgase liegen. Nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall berechnet die Website in Sekunden und völlig kostenlos das Ergebnis und gibt praktische Tipps für die nächsten Schritte. Damit bietet sie nicht nur eine Hilfe für mehr Klimaschutz vor Ort, sondern auch für eine Entlastung der öffentlichen Haushalte um vermeidbare Energiekosten.

Forschung zur Anpassung an den Klimawandel

Straßenüberflutung bei Hochwasser; Quelle: bilderbox © fotolia.deDie Forschung des UBA zu Risiken des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen – derzeit fördert das UBA noch ca. 30 Projekte - trug wesentlich zur Ausgestaltung der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) und des Aktionsplanes Anpassung (Veröffentlichung April 2011) bei. Die Statuskonferenz sollte einen Einblick in die Vielfalt der Forschung vermitteln und die laufenden Arbeitsprozesse zwischen BMU und UBA bei der Politikgestaltung zur Anpassung an den Klimawandel offenlegen.

Globaler Temperaturanstieg: Wo liegen die Kipp-Punkte im Klimasystem?

Einband des Hintergrundpapiers: Eisberge in der ArktisDer Klimawandel ist längst Realität: Grönlands Eismassen schmelzen, die Arktis erwärmt sich und der Meeresspiegel steigt. Aber wann führt der globale Temperaturanstieg zu abrupten Änderungen im Klimasystem? Und welche Gefahren drohen Mensch und Umwelt dadurch? Ein neues Papier des UBA fasst den aktuellen Kenntnisstand zusammen.

Weltklimabericht: Zentrale Aussagen auf einen Blick

Klimaänderungen, deren Auswirkungen und was für den Klimaschutz zu tun istAm 17. November 2007 verabschiedet das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) die Zusammenfassung seines 4. Weltklimaberichts. Etwa 3.000 Expertinnen und Experten aus 130 Ländern legten 2007 drei Teilberichte vor. Einen Überblick über zentrale Aussagen des IPCC gibt ein neues Hintergrundpapier des UBA. Zwei Dinge sind klar: Der Treibhausgasausstoß muss weltweit deutlich sinken und die Menschheit muss sich schneller an den Klimawandel anpassen. Die ausführlichen Berichte sind in englischer Sprache von der Internetseite des IPCC abrufbar. Die deutsche IPCC-Koordinierungsstelle hält eine Kurzzusammenfassung auch auf Deutscher Sprache bereit.

Warum ändert sich das Klima?

Einband der Broschüre: KlimaänderungDas Verbrennen von Kohle und Erdöl, großflächige Entwaldung und Land- und Viehwirtschaft verursachen einen zusätzlichen - anthropogenen -Treibhauseffekt: Die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe steigt an – das Klima erwärmt sich. Die neue Broschüre fasst in leicht verständlicher Form die wichtigsten Erkenntnisse des Weltklimarates zur gegenwärtigen sowie künftig erwarteten Klimaänderung zusammen und zeigt Maßnahmen zur Minderung der Klimaerwärmung und deren Auswirkungen auf.

Alpen: An veränderte Wasserverfügbarkeit anpassen

Wasserfall © ccvision.deDie Alpen als überregionaler Wasserversorger Europas sind besonders stark vom Klimawandel betroffen. Einige inneralpine Regionen führen schon jetzt Anpassungsmaßnahmen an die veränderte Wasserverfügbarkeit durch. Das UBA hat im Auftrag der EEA und in Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen renommierten Institutionen analysiert, welche Maßnahmen möglich sind, welche Schlüsselfaktoren dabei zum Erfolg führen und welche Barrieren überwunden werden müssen.

Klimaschutz durch CO2-Abscheidung und Speicherung nicht garantiert

Ziel der  CCS-Technik ist die Minderung der CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Das UBA stellt in einem Hintergrundpapier Anforderungen an CCS, um CO2 sicher und umweltgerecht abzuscheiden, zu transportieren und im Untergrund zu deponieren.

 

 

 

 

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