Klimaschutz im Stadtverkehr

Straßenbahn, U-Bahn und Autoverkehr in der Großstadtzum Vergrößern anklicken
Nachhaltige Mobilität führt zu weniger Umweltbelastung und verbessert die Lebensqualität in Städten.
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Die Klimadebatte und die Notwendigkeit, die Klimagasemissionen zu senken, sind geradezu eine Einladung, auch die Lebensqualität in der Stadt neu zu überdenken.

Kann der Stadtverkehr überhaupt einen Beitrag zur CO2-Minderung leisten?

Den städtischen Verkehr klimafreundlich zu gestalten, muss nicht mit Einschränkungen für die Bewohner verbunden sein. Eine lebendige Stadt, ein angenehmes Ambiente, weniger Staus, weniger Lärm, mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger – so könnte das Ergebnis aussehen.

Knapp 30 % des Straßenpersonenverkehrs und etwa 25 % des Straßengüterverkehrs erfolgen auf Straßen innerorts. Der Anteil dieses Verkehrs an den CO 2 -Emissionen des gesamten Verkehrs liegt auch bei 25 %.

Das Potenzial, das durch die städtische Verkehrsplanung beeinflusst werden kann, ist aber größer, denn ein sehr hoher Anteil des Verkehrs hat einen regionalen Bezug. 85 % aller Wege im Personenverkehr sind kürzer als 20 Kilometer. Darunter sind zum Beispiel viele Wege von Berufspendlern aus dem Stadtumland in die Stadt oder Einkaufs- und Freizeitwege der Städter ins Umland.

Viele Städte sind bestrebt, ihren Stadtverkehr klimafreundlicher zu gestalten. Welche Aktivitäten zu einem erfolgreichen Klimaschutzkonzept führen, fasst der UBA-Leitfaden „Klimaschutz im Stadtverkehr” zusammen. Darin werden Maßnahmen mit hohem Klimaschutzpotenzial vorgeschlagen, die im Entscheidungsbereich der Kommunen liegen.