Wasser
ist die Quelle des Lebens. Aus dem Wasser kommt das Leben. Menschen
und Tiere verdursten, Pflanzen vertrocknen, wenn sie kein Wasser
bekommen. Bis zu 30 Tage halten wir ohne Essen aus, ohne Trinken
nur 2-3 Tage.
Unsere Erde ist zwar zu Dreivierteln mit Wasser bedeckt, aber das
allermeiste Wasser auf der Erde (97 Prozent) ist ungenießbares,
salziges Meerwasser. Nur ein sehr kleiner Teil ist Süßwasser.
Deutschland ist ein wasserreiches Land. Manchmal haben wir sogar
zuviel Wasser - wie die Überschwemmungen an unseren Flüssen
immer wieder zeigen. Allerdings ist das Wasser in unseren Flüssen
und Seen meistens von schlechter Qualität und nicht als Trinkwasser
geeignet.
Um gutes Trinkwasser
zu bekommen, müssen wir die Wasservorräte unter der Erde
anzapfen. Dieses Grundwasser ist ein Wasser, das im Boden versickert
und sich tief in der Erde sammelt. Grundwasser ist meist sauber,
frisch und klar, weil der Boden ein natürlicher Filter ist
und die Schmutzstoffe zurückhält. Aber auch das Grundwasser
ist gefährdet, weil immer mehr Fremdstoffe und Gifte in den
Boden gelangen. Dazu gehören Abwässer, Düngemittel
und Insektengifte.
Bevor Wasser
als Trinkwasser in unsere Wohnungen und Häuser geliefert wird,
muss es gereinigt werden. Das ist aufwendig und teuer. Unser Trinkwasser
ist deshalb sehr wertvoll und viel zu schade, um es zu verplempern.
In Deutschland verbraucht jeder von uns über einhundert Liter
Wasser am Tag. Menschen in weniger entwickelten Ländern müssen
mit ein paar Litern am Tag auskommen. Dieses Wasser müssen
sie sich meistens noch umständlich holen. Sie haben keine Wasserleitung,
aus der frisches Wasser sprudelt. Um ein bisschen Wasser zu holen
sind sie oft lange unterwegs. Oft ist dieses Wasser schmutzig und
macht die Menschen krank.
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