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Dumm gelaufen!

Kleine Sprayer-Fachkunde für die Eltern

Zu den Farbensprühern („Sprayer“) zählen überwiegend Jungen zwischen 12 und 18 Jahren.

Der Namenszug eines Sprayers wird als "Tag" (Kennzeichen) bezeichnet.

Ein großes Spray-Werk nennt man ein "Piece" (Stück).

Der Sprayer strebt nach "Fame" (=Ruhm, Respekt und Anerkennung von Gleichgesinnten). Fame erreicht man vor allem durch wagemutige Aktionen an ungewöhnlichen Orten, indem der Sprayer zum Beispiel sein Bild "auf die Reise zu schickt", d. h. einen ganzen U-Bahn- oder S-Bahn-Zug besprüht.

Die Meinung darüber, ob es sich bei den Spray-Werken um Kunstwerke (Graffiti) oder um kriminelle Schmiererei handelt, sind geteilt. Sofern Sprayen als Sachbeschädigung gewertet wird, muss der (erwischte) Sprayer für den Schaden aufkommen. Dabei können schnell mehrere Tausend Euro zusammen kommen.

Sprayen belastet die Umwelt. Schädlich sind nicht nur die Lösungsmittel in den Farben, sondern auch die Putzmittel und Chemikalien, die zur Beseitigung von Tags und Pieces benutzt werden.

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