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Letzte Änderung: 11.05.2012
Die Klimaerwärmung in Teilen der Antarktis führt vielerorts zu einem Verschwinden von Pinguinkolonien, gleichzeitig dehnen andere Pinguinarten ihr Verbreitungsgebiet nach Süden hin aus. Um dieses Phänomen richtig verstehen zu können, bedarf es einer großräumigen Beobachtung der Kolonien und deren Veränderungen. Ein antarktisweites Monitoring von Pinguinkolonien unter Zuhilfenahme von Satellitenbildern ist mit vertretbarem Aufwand technisch machbar. Dies ergab jetzt eine neue Pilotstudie im Auftrag des UBA.
Wie sich der Einsatz von Airguns bei seismischen Forschungstätigkeiten auf Meeressäuger in der Antarktis auswirkt, kann derzeit erst in Ansätzen beantwortet werden. Das Umweltbundesamt hat sich mit einer vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zu diesem Thema vorgelegten Risikoanalyse kritisch auseinandergesetzt und offene Fragen herausgearbeitet. Neben dem Forschungsbedarf wird auch der Genehmigungsrahmen aufgezeigt.
In einem Projekt des Beratungshilfeprogramms schulten Fachleute bulgarische staatliche und nicht-staatliche Naturschutzeinrichtungen zum Aufbau und Management des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Zusammen wurden Arbeitshilfen in der Landessprache entwickelt, zum Beispiel für das Überprüfen von Bauvorhaben auf ihre Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen der Schutzgebiete.
Im Rahmen eines vom Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) begleiteten Beratungshilfeprojekts wurden 2011 leitende Mitarbeiter des estnischen Umweltamts zu Fragen des Strahlenschutzes geschult. Die Schulung übernahmen Fachleute des BfS, des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und des Max-Rubner-Instituts.
Ziel des Beratungshilfeprojekts war es, die lokale Naturschutzorganisation „Armenian Society for the Protection of Birds (ASPB)“ institutionell und fachlich zu unterstützen, damit ihre Mitglieder sich überregional vernetzen und effektiv und dauerhaft für den Schutz von Biodiversität und Umwelt arbeiten können. Das Projekt ist nun abgeschlossen.
Um die Antarktis in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten, gelten für alle Besucher international verbindliche Verhaltensregeln. Ein aktualisierter Leitfaden und ein Faltblatt informieren Besucher und Touristen, wie sie die einzigartige antarktische Tier- und Pflanzenwelt schützen und auf ihre eigene Sicherheit achten.