Viele Hersteller versehen ihre Produkte mit Produktlabeln, die eine bestimmte Qualität suggerieren und so zum Kauf anregen sowie schnelle Orientierung beim Einkauf bieten sollen. Aber wissen wir, was jedes Zeichen bedeutet? Die unüberschaubare Zeichenflut trägt eher zur Verunsicherung als zur Transparenz bei. Licht in den Dschungel bringt die Website der Verbraucherinitiative e.V. mit ihren Informationen zu mehr als 400 Produktlabeln. Zu jedem Zeichen werden dort Name, Logo, Vergabekriterien, Bewertungsnoten von „empfehlenswert“ bis „irreführend“ sowie die Adresse des Zeichengebers gezeigt. Das wohl bekannteste Siegel ist das Umweltzeichen „Blauer Engel“. Beispiel für ein branchenspezifisches Zeichen ist das Symbol des „Sustainable cleaning“-Programms der europäischen Waschmittelindustrie.
Am 2./3. September veranstaltet das UBA gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst die zweite Forschungskonferenz zur Klimaanpassung. Sie gewährt Einblick in die vielfältige Forschung des Bundes zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Thematische Schwerpunkte dabei sind die Veränderungen der Verteilung von Extremwetterereignissen und die daraus resultierenden Risiken und Anpassungsoptionen.
Das Umweltbundesamt (UBA) lädt interessierte Journalistinnen und Journalisten zu
einer Pressereise mit UBA-Präsident Jochen Flasbarth ein.
Gemeinsam besuchen Sie das Unternehmen Q-Cells – weltweit einer der größten Hersteller von Solarmodulen. Sie besichtigen die modernste Erdöl-Raffinierie Europas. Sie lernen Verfahren kennen, mit denen aus Abfällen Energie produziert wird. Mit dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, Fachleuten unseres Hauses und der Unternehmen kommen Sie ausführlich ins Gespräch und diskutieren darüber, wie innovativ Umwelttechniken in Deutschland sind. Die Reise findet am Donnerstag / Freitag, den 19. bis 20. August 2010 statt. Für Sie natürlich völlig kostenlos! Wir empfehlen eine rasche Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.
Die Klimaschutzziele der weltweit wichtigsten CO2-Emittenten reichen noch nicht aus, um die Erderwärmung auf maximal 2° Celsius zu begrenzen. Größere Anstrengungen sind jedoch nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden. Eine neue UBA-Studie zeigt, dass die Einbußen im Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei weltweitem Handel mit Emissionsrechten höchstens 0,25 Prozent im Vergleich zum Referenzwert in 2020 betragen. Reduziert die EU ihre Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 30 Prozent (statt um 20 Prozent), führt dies nur zu einer marginalen Abschwächung des BIP-Wachstums.
Wozu forschen die Expertinnen und Experten gerade - und was sind die großen Themen von morgen? Welchen Service bieten wir Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher? Und wie arbeitet es sich eigentlich in einem ökologischen Musterbau, der ohne Lichtschalter auskommt? UBA-Präsident Jochen Flasbarth erläutert dies und einiges mehr in einem kurzen Film-Portrait!
Das UBA führt vom 29. - 30. November in Kooperation mit der UNECE das internationale Forum „Greening Real Estate Markets“ durch, an dem auch der Exekutivsekretär der UNECE und der Präsident des UBA teilnehmen werden. Themen sind beispielsweise die Vorteile ökologischer Gebäude für den Immobilienmarkt und die Schaffung staatlicher Anreize für umweltbewussteres Bauen.
Mit einem Hintergrundpapier zum Problem des unzulässigen Exports von „Elektroaltgeräten“ wertet das UBA die vorangegangene Ökopol-Studie aus. Deren Inhalt wird auf einfache und knappe Weise aufbereitet. Zugleich informiert das UBA über die eigenen weiteren Aktivitäten zur Lösung oder mindestens zur Verminderung des Problems.
Ist es in Ihrem Zuhause im Sommer zu heiß? In diesem Falle empfiehlt das UBA, beim neuen Hitzeschutzratgeber der co2online-Klimaschutzkampagne Rat dafür zu suchen, wie Sie klimafreundlich angenehme Temperaturen erreichen und sich als MieterIn oder HauseigentümerIn nachhaltig vor zu viel Sommerhitze schützen können. Wenn Sie bereits ein Klimagerät besitzen, erfahren Sie auch, wie Sie Stromkosten sparen können.
Das Biozid-Portal ist Teil eines umfassenden Informationssystems zu Bioziden, das im Rahmen der Zulassung von Biozid-Produkten aufgebaut wird. Es informiert zu alternativen und vorbeugenden Maßnahmen zum Biozid-Einsatz, vorläufig fokussiert zu im Haushalt verwendeten Bioziden und damit behandelten Materialien. Ziel ist, die Bewusstseinsbildung zu möglichen Risiken im Umgang mit Bioziden zu fördern und Möglichkeiten zur Minimierung des Biozid-Einsatzes aufzuzeigen.
Seit Wochen sprudelt im Golf von Mexiko Öl aus dem Meeresuntergrund. Nach der verheerenden Explosion auf der Bohrplattform Deepwater Horizon sind alle Versuche gescheitert, das Bohrloch zu schließen. Täglich fließen gigantische Mengen Erdöl ins Meer. Trotz einer Vielzahl von Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Ölkatastrophe eingesetzt werden, sind die Folgen für die Meeres- und Küstenökosysteme derzeit unabsehbar.
Auch 2011 fördert das BMU gemeinsam mit dem UBA Projekte von Umwelt- und Naturschutzverbänden zur Stärkung des Bewusstseins und des Engagements für Umweltschutz und Naturschutz. Hierzu gehören: