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Letzte Änderung: 22.11.2011
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten immer stärker geprägt. Heute kann man sich ein Leben ohne die meisten Technologien kaum noch vorstellen. Bankautomaten, intelligente Verkehrsleitsysteme, moderne Fertigungstechniken in der Industrie und Medizintechnik, aber auch die Steuerung der wassersparenden Spülmaschine, das Mobiltelefon oder die neueste Spielkonsole - alles Systeme, die ohne IKT nicht funktionieren würden.
In der Regel bringen diese intelligenten Systeme viele positive Einflüsse für unsere Umwelt mit sich. So kann mit moderner Motorsteuerung der Benzinverbrauch von Fahrzeugen reduziert werden. Videokonferenzen machen teure und umweltbelastende Reisen für viele Unternehmen überflüssig. Das World Wide Web beschleunigt die Informationsrecherche enorm und spart dabei viele Ressourcen ein; sei es die Reisebuchung, das Onlinebanking, oder der Einkauf im Onlineshop.
Im Gegensatz zu den Vorteilen der Informations- und Kommunikationstechnik stehen der stetig steigende Energie- und Materialverbrauch. So verbraucht in Deutschland die IKT alleine rund 10% des gesamten Stroms. Während die einzelnen Geräte an sich immer energieeffizienter werden, wird durch den steigenden Bedarf und die schnellen Produktzyklen der Stromverbrauch der IKT weiter ansteigen.
Das Material, das zur Herstellung von IKT notwendig ist, wird zur Zeit in nur ungenügendem Maße recycelt. In Folge dessen wird es in Zukunft vor allen Dingen bei den seltenen Metallen zu einer Rohstoffknappheit kommen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, müssen neue Materialien und Recyclingtechniken gefunden werden, die es erlauben, neue IKT-Produkte nachhaltiger zu gestalten.
Broschüre „Computer, Internet und Co. - Geld sparen und Klima schützen“
Green it: Zukünftige Herausforderungen und Chancen
Jahrespublikation des Umweltbundesamtes – Schwerpunkte 2011