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Gesundheit und Umwelthygiene

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Letzte Änderung: 22.05.2012

UMID-Heft „Umweltgerechtigkeit“ (2/2011) nun auch auf Englisch erschienen

Sozial Benachteiligte leben häufiger an Straßen mit viel Verkehr und sind dort Lärm und Abgasen ausgesetzt. Das II. UMID-Themenheft „Umweltgerechtigkeit“ fasst aktuelle Forschungsergebnisse darüber zusammen, wie in Deutschland gesundheitsrelevante Umweltbelastungen, aber auch Umweltressourcen, wie beispielsweise der Zugang zu Grünanlagen, sozial verteilt sind.  Es ist nun auch auf Englisch erhältlich.

Lärm löst Stressreaktionen aus und macht auf Dauer krank

Nachtflug; Jürgen Effner © www.fotolia.deFluglärm ab einem Dauerschallpegel von 40 Dezibel in der Nacht kann Herz- Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen. Das Umweltbundesamt fordert daher, insbesondere nächtlichen Fluglärm zu reduzieren und darüber zu diskutieren, wie viel Verkehr tatsächlich gebraucht wird. Notwendig ist eine nationale Flugverkehrsplanung. In diese gesamtheitliche Betrachtung sollten dann auch die Kosten einfließen, die durch Lärm verursachte Krankheiten entstehen.

Änderungen der Trinkwasserverordnung schützen…

geöffneter Wasserhahn; Eisenhans © fotolia.de…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders  wichtig  für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren.  Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei  Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.

Energiesparlampe zerbrochen? Sofort lüften!

Energiesparlampe; Quelle: Joerg Mikus © fotolia.deWem eine Energiesparlampe zerbricht, sollte sofort und gründlich für 15 Minuten lüften – und danach die Scherben fachgerecht entsorgen. Dann besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Das ergaben unsere neuen Tests. Der klassischen Glühbirne mit mehr als 40 Watt kann ab 1. September 2011 also wie von der EU geplant, der Saft abgedreht werden.

 

 

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