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Letzte Änderung: 22.05.2012
Arzneimittelrückstände belasten die Umwelt. Welche Auswirkungen das auf Organismen hat und wie die Belastung reduziert werden kann, erklärt der neue UMID. Außerdem nachzulesen: neue Forschungsergebnisse zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und wie Laserdrucker ab 2013 das Umweltzeichen Blauer Engel erhalten können, was das internetbasierte Pollentagebuch kann und wie der EHEC-Ausbruch 2011 aufgeklärt wurde.
Um künftig den Erfolg von REACH überprüfen und enger zusammenarbeiten zu können, diskutierten Fachleute der 16 europäischen Umweltprobenbanken In Umweltprobenbanken werden beispielsweise Fischproben und Vogeleier aufbewahrt, um die langfristige Entwicklung der Chemikalienbelastung untersuchen zu können. , der EU-Chemikalienpolitik sowie des Umwelt- und Humanbiomonitorings auf einer Konferenz im Juni 2010. Nun ist der Konferenzbericht erschienen.
Der Bericht gibt einen Überblick über Forschungsprogramme und –projekte in Deutschland zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit. Die Zusammenstellung basiert auf Erhebungen im Rahmen des europäischen Projekts ERA - ENVHEALTH (European Research Area Environmental and Health). Dargestellt sind Programme und Aktivitäten von Bundes- und Länderbehörden sowie Institutionen.
Der Bericht soll die Vernetzung im Themenfeld „Umwelt und Gesundheit“ unterstützen. Informationen zu europäischen Forschungsvorhaben zu Umwelt und Gesundheit bietet die ERA - ENVHEALTH Datenbank.
Das BMU hat gemeinsam mit dem UBA die Materialien des Bildungspaketes zu „Umwelt und Gesundheit“ für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe aktualisiert und erweitert. Neu hinzugekommen ist das Kapitel „Klimawandel und Gesundheit“, anhand dessen der Zusammenhang zwischen Mensch und Umwelt besonders gut zu verdeutlichen ist.
Sozial Benachteiligte leben häufiger an Straßen mit viel Verkehr und sind dort Lärm und Abgasen ausgesetzt. Das II. UMID-Themenheft „Umweltgerechtigkeit“ fasst aktuelle Forschungsergebnisse darüber zusammen, wie in Deutschland gesundheitsrelevante Umweltbelastungen, aber auch Umweltressourcen, wie beispielsweise der Zugang zu Grünanlagen, sozial verteilt sind. Es ist nun auch auf Englisch erhältlich.
Fluglärm ab einem Dauerschallpegel von 40 Dezibel in der Nacht kann Herz- Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen. Das Umweltbundesamt fordert daher, insbesondere nächtlichen Fluglärm zu reduzieren und darüber zu diskutieren, wie viel Verkehr tatsächlich gebraucht wird. Notwendig ist eine nationale Flugverkehrsplanung. In diese gesamtheitliche Betrachtung sollten dann auch die Kosten einfließen, die durch Lärm verursachte Krankheiten entstehen.
…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders wichtig für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren. Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.
Wem eine Energiesparlampe zerbricht, sollte sofort und gründlich für 15 Minuten lüften – und danach die Scherben fachgerecht entsorgen. Dann besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Das ergaben unsere neuen Tests. Der klassischen Glühbirne mit mehr als 40 Watt kann ab 1. September 2011 also wie von der EU geplant, der Saft abgedreht werden.