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Gesundheit und Umwelthygiene

Aktuelles

Letzte Änderung: 26.01.2012

Änderungen der Trinkwasserverordnung schützen…

geöffneter Wasserhahn; Eisenhans © fotolia.de…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders  wichtig  für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren.  Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei  Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.

Energiesparlampe zerbrochen? Sofort lüften!

Energiesparlampe; Quelle: Joerg Mikus © fotolia.deWem eine Energiesparlampe zerbricht, sollte sofort und gründlich für 15 Minuten lüften – und danach die Scherben fachgerecht entsorgen. Dann besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Das ergaben unsere neuen Tests. Der klassischen Glühbirne mit mehr als 40 Watt kann ab 1. September 2011 also wie von der EU geplant, der Saft abgedreht werden.

Bildungsmaterialien „Umwelt und Gesundheit“  aktualisiert und erweitert

Deckblatt des SchülerarbeitsheftesDas BMU hat gemeinsam mit dem UBA die Materialien des Bildungspaketes zu „Umwelt und Gesundheit“ für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe aktualisiert und erweitert. Neu hinzugekommen ist das Kapitel „Klimawandel und Gesundheit“, anhand dessen der Zusammenhang zwischen Mensch und Umwelt besonders gut zu verdeutlichen ist.

Krankheiten durch Umweltlärm: Wie groß ist der Verlust gesunder Lebensjahre in Europa?

Deckblatt der StudieDas Regionalbüro für Europa der WHO hat den Bericht "Burden of Disease from Environmental Noise – Quantification of Healthy Life Years Lost in Europe" veröffentlicht, der die Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Umweltlärm und speziellen gesundheitlichen Wirkungen, wie kardiovaskuläre Krankheiten, Schlafstörungen, kognitive Leistungseinschränkungen und Tinnitus (Ohrgeräusche), zusammenfasst. 

Krebsrisiko durch Nanopartikel weiter unklar

Deckblatt der StudieDie neue Studie des UBA und BfR stellt den Stand der Erkenntnisse zum krebsauslösenden Potenzial von Nanomaterialien dar. Obwohl die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht unbedingt auf Menschen übertragbar sind, sind die Befunde zur krebsauslösenden Wirkung einiger Nanomaterialien ernst zu nehmen.

 

Babyschwimmen: Asthmagefahr durch Chlordesinfektion?

Baby mit Mutter im Schwimmbad; Foto: fotorena © fotolia.deKinder unter zwei Jahren, die familiär mit Allergien vorbelastet sind, sollten vorerst nicht zum Babyschwimmen. Die Chemikalie Trichloramin steht im Verdacht, bei ihnen das Risiko für Asthma zu erhöhen. Trichloramin entsteht aus Chlor im Schwimmbadwasser und Harnstoff, den die Badegäste ins Wasser einbringen: Etwa als Schweiß, Hautschuppen, durch Kosmetika oder Urin. Weitere Untersuchungen sollen für die allergiegefährdete Risikogruppe nun Klarheit bringen. Alle anderen Badegäste können weiter unbesorgt Schwimmen gehen – und die Trichloramin-Belastung ganz einfach senken: Indem sie sich vor dem Baden gründlich mit Seife waschen. Badbetreiber fordert das UBA auf, genügend Frischwasser zuführen und die Hallenbäder ausreichend zu belüften.

Was passiert mit eingeatmeten Titandioxid-Nanopartikeln im Körper?

Mit Titandioxid-Partikeln beschichtete Textilfasern (TEM) unter dem Mikroskop; Quelle: Marcia Giacomini © UmweltbundesamtNanopartikel werden bereits heute vielfach als Beschichtung auf Textilien oder als Zusatz in Farben und Lacken eingesetzt. Untersuchungen im Auftrag des UBA ergaben, dass bei Gebrauch oder Witterung Nanopartikel freigesetzt werden können. Eine weitere Studie zeigt, dass bei Ratten über die Atemluft aufgenommene Titandioxid-Nanopartikel größtenteils in der Lunge verbleiben. Ein geringer Anteil wird über den Blutkreislauf in den gesamten Körper transportiert und dort dauerhaft abgelagert. Die Aufnahme und Verteilung der Nanopartikel im gesamten Körper kann auch für den Menschen gefährlich sein.

Es liegt etwas in der Luft

Kinderzimmer; Quelle: Monster © fotolia.deDas UBA hat über 70 flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol und Formaldehyd in der Innenraumluft von Haushalten mit 3- bis 14-jährigen Kindern gemessen. Viele dieser Stoffe stammen aus Möbeln, Teppichen, Haushalts- und Hobbyprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika, Tabakrauch und Bauprodukten. Die Wirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. In einem Berichtsband aus dem bevölkerungsrepräsentativen Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS) werden die Ergebnisse dieser Innenraumluftuntersuchungen bereitgestellt.  

Bisphenol A – Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen

Deckblatt des HintergrundpapiersDie Medien berichten oft über diese Chemikalie, die in vielen Alltagsgegenständen stecken kann: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Doch was ist das für ein Stoff? Und birgt er Risiken für Mensch oder Umwelt? Ein neues Papier des Umweltbundesamtes klärt auf.

Auf Spurensuche im Umweltarchiv Deutschlands

UPB-LogoHat sich seit dem Verbot von Bleibenzin die Belastung von Mensch und Umwelt mit Blei verringert? Und wie verhält es sich mit den Quecksilberkonzentrationen in Fichtentrieben, Möweneiern und Brassen? Die Umweltprobenbank des Bundes, ein Archiv der Umweltqualität Deutschlands, gibt der Öffentlichkeit umfassend Auskunft.

Nächtlicher Lärm ist eine Gesundheitsgefahr

landendes Flugzeug; Quelle Foto: Ralf Beier © fotolia.deJede/r fünfte Europäerin/Europäer ist regelmäßig nächtlichem Lärm ausgesetzt, der krank machen kann. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des WHO-Regionalbüros für Europa. Der Lärm einer verkehrsreichen Straße kann auf Dauer Schlafstörungen, psychische Störungen, ja sogar frühzeitige Morbidität und Mortalität zur Folge haben. Nachgewiesen sind auch durch Fluglärm verursachte Herz-Kreislaufprobleme.
Deshalb empfiehlt die WHO als neuen Richtwert ("Night Noise Guidelines"), dass die Bevölkerung nachts außen vor den Wohnungen als Jahresmittelwert keinem höheren Schalldruckpegel (Lnacht) als 40 dB(A) ausgesetzt sein sollte. Das entspricht etwa dem Schallpegel einer ruhigen Wohngebietsstraße. Wenn dieses Ziel kurzfristig nicht zu erreichen ist, wird als Interimswert 55 dB(A) als Obergrenze empfohlen. Die WHO fordert Regierungen und Kommunen auf, etwas gegen Lärm zu tun, denn Lärm kann zu sozialem Gefälle in den Wohnquartieren beitragen und unerwünschte Folgekosten bei den Krankenkassen verursachen.

 

 

 

 

 

 

 

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