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Letzte Änderung: 26.01.2012
Um künftig den Erfolg von REACH überprüfen und enger zusammenarbeiten zu können, diskutierten Fachleute der 16 europäischen Umweltprobenbanken In Umweltprobenbanken werden beispielsweise Fischproben und Vogeleier aufbewahrt, um die langfristige Entwicklung der Chemikalienbelastung untersuchen zu können. , der EU-Chemikalienpolitik sowie des Umwelt- und Humanbiomonitorings auf einer Konferenz im Juni 2010. Nun ist der Konferenzbericht erschienen.
Verbessern Umweltzonen die Luftqualität, wie sehen deren rechtliche Grundlagen aus? Fragen, die die neue UMID-Ausgabe beantwortet – mit aktuellen Berichten zu den Umweltzonen in Berlin, München und Nordrhein-Westfalen. Außerdem im Heft: ein neues Messverfahren für Gerüche aus Bauprodukten, erste Erfahrungen mit dem RKI-Online-Portal „GrippeWeb“ sowie ein Beitrag zur Risikokommunikation beim Ausbau der Stromnetze.
Der Bericht gibt einen Überblick über Forschungsprogramme und –projekte in Deutschland zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit. Die Zusammenstellung basiert auf Erhebungen im Rahmen des europäischen Projekts ERA - ENVHEALTH (European Research Area Environmental and Health). Dargestellt sind Programme und Aktivitäten von Bundes- und Länderbehörden sowie Institutionen.
Der Bericht soll die Vernetzung im Themenfeld „Umwelt und Gesundheit“ unterstützen. Informationen zu europäischen Forschungsvorhaben zu Umwelt und Gesundheit bietet die ERA - ENVHEALTH Datenbank.
Der zweite Newsletter der europäischen HBM- Projekte COPHES und DEMOCOPHES berichtet über die vom UBA organisierten Schulungstreffen zu Rekrutierung von Studienteilnehmern und Feldarbeit, an denen 18 Mitgliedsländer teilnahmen. Weitere Themen sind das WHO-Projekt zur prä- und postnatalen Belastung mit Quecksilber, die HBM-Studie in Österreich, HBM endokrin wirksamer Substanzen und die HBM-Woche vom 28. November bis 2. Dezember in Brüssel.
In 17 europäischen Ländern beginnt im August die Studie DEMOCOPHES. Etwa 4.000 Mütter und Kinder aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union werden auf ihre Belastung mit bestimmten Schadstoffen untersucht. Den deutschen Studienteil leitet das Umweltbundesamt. In seinem Auftrag werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Mutter-Kind-Paare aus Bochum und dem Hochsauerlandkreis befragt und es werden Haar- und Urinproben untersucht.
Schimmel, Radon oder Tabakrauch beeinträchtigen die Gesundheit und führen dazu, dass betroffenen Menschen gesunde Lebensjahre verloren gehen. Der Zusammenhang zwischen Wohnbedingungen und gesundheitlichen Einschränkungen ist Thema des WHO-Berichtes „Environmental burden of disease associated with inadequate housing”.
Umwelt- und Gesundheitsexperten sagen, dass ca. 25 Prozent der Krankheiten in Europa auf Umwelteinflüsse zurückzuführen sind. Straßen-, Schienen-, Fluglärm sowie Industrie- und Gewerbelärm haben großen Anteil daran. Eine Studie der WHO hat ermittelt, dass insgesamt jährlich mindestens 1 Million gesunde Lebensjahre in Westeuropa durch Umweltlärm verloren gehen.
Laut BUND waren die Werte für Plastikweichmacher im Staub von Kitas im Schnitt fast dreimal höher als in Wohnungen. Mögliche Folgen: hormonelle Störungen oder Unfruchtbarkeit. Kitas und Eltern sollten bei Anschaffungen auf Produkte ohne Weich-PVC achten. Händler sind durch das europäische Chemikalienrecht verpflichtet, genaue Auskunft über die Zusammensetzung der Produkte zu geben. Mit dem Musterbrief des UBA können Sie sich an die Händler wenden.
In letzter Zeit gibt es immer wieder Meldungen über das bei uns beinahe vergessene Problem „Bettwanzen“. Mit dem Gepäck bei Auslandsreisen oder beim Kauf von Gebrauchtwaren holt man sich diese blutsaugenden Parasiten ins eigene Bett. Immerhin spielen sie für die Übertragung von Krankheiten keine Rolle. Die Bekämpfung ist nicht einfach und sollte professionellen Schädlingsbekämpfern überlassen werden.
Regelmäßig mit den Sommerferien berichten Umwelt- und Verbraucherschützer von Chemikalien in Strand- und Badeartikeln, die man besser nicht mit auf die Urlaubsreise nehmen sollte. In Luftmatratzen, Sandalen, Badelatschen oder Gummispielzeugen werden sogenannte Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) besonders oft gefunden. Auch den Rest des Jahres gibt es immer wieder Berichte über PAK, denn nicht nur in der Urlaubszeit, sondern auch alltäglich in Schwimmbädern, im Garten oder auf Spielplätzen werden PAK-haltige Produkte benutzt. Mitunter entstehen die PAK während des Freizeitspaßes, z.B. beim Grillen, oder gar beim Rauchen. Doch was sind sie eigentlich, die PAK, und was macht sie so bedenklich? In welchen Produkten sind PAK enthalten? Wie erkennt man, welche Produkte belastet sind?
Bei den meisten Menschen können die hormonwirksamen Plastikweichmacher Phthalate oder der Plastikgrundstoff Bisphenol A im Körper nachgewiesen werden. Beim Menschen kann die seit 30 Jahren zu beobachtende Verminderung der Spermienqualität und der Anstieg hormonabhängiger Krebserkrankungen zumindest zum Teil durch Umwelthormone hervorgerufen sein.
Ein weiterer Berichtsband mit Ergebnissen aus dem Kinder-Umwelt-Survey (KUS) ist erschienen. Mit dem Bericht werden repräsentative Daten zur Belastung von Kindern mit Schadstoffen aus ihrer Umwelt (Phthalat- und Phenanthrenmetabolite sowie Bisphenol A) bereitgestellt.
…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders wichtig für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren. Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.
Wem eine Energiesparlampe zerbricht, sollte sofort und gründlich für 15 Minuten lüften – und danach die Scherben fachgerecht entsorgen. Dann besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Das ergaben unsere neuen Tests. Der klassischen Glühbirne mit mehr als 40 Watt kann ab 1. September 2011 also wie von der EU geplant, der Saft abgedreht werden.
Das BMU hat gemeinsam mit dem UBA die Materialien des Bildungspaketes zu „Umwelt und Gesundheit“ für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe aktualisiert und erweitert. Neu hinzugekommen ist das Kapitel „Klimawandel und Gesundheit“, anhand dessen der Zusammenhang zwischen Mensch und Umwelt besonders gut zu verdeutlichen ist.
Das Regionalbüro für Europa der WHO hat den Bericht "Burden of Disease from Environmental Noise – Quantification of Healthy Life Years Lost in Europe" veröffentlicht, der die Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Umweltlärm und speziellen gesundheitlichen Wirkungen, wie kardiovaskuläre Krankheiten, Schlafstörungen, kognitive Leistungseinschränkungen und Tinnitus (Ohrgeräusche), zusammenfasst.
Die neue Studie des UBA und BfR stellt den Stand der Erkenntnisse zum krebsauslösenden Potenzial von Nanomaterialien dar. Obwohl die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht unbedingt auf Menschen übertragbar sind, sind die Befunde zur krebsauslösenden Wirkung einiger Nanomaterialien ernst zu nehmen.
Kinder unter zwei Jahren, die familiär mit Allergien vorbelastet sind, sollten vorerst nicht zum Babyschwimmen. Die Chemikalie Trichloramin steht im Verdacht, bei ihnen das Risiko für Asthma zu erhöhen. Trichloramin entsteht aus Chlor im Schwimmbadwasser und Harnstoff, den die Badegäste ins Wasser einbringen: Etwa als Schweiß, Hautschuppen, durch Kosmetika oder Urin. Weitere Untersuchungen sollen für die allergiegefährdete Risikogruppe nun Klarheit bringen. Alle anderen Badegäste können weiter unbesorgt Schwimmen gehen – und die Trichloramin-Belastung ganz einfach senken: Indem sie sich vor dem Baden gründlich mit Seife waschen. Badbetreiber fordert das UBA auf, genügend Frischwasser zuführen und die Hallenbäder ausreichend zu belüften.
Nanopartikel werden bereits heute vielfach als Beschichtung auf Textilien oder als Zusatz in Farben und Lacken eingesetzt. Untersuchungen im Auftrag des UBA ergaben, dass bei Gebrauch oder Witterung Nanopartikel freigesetzt werden können. Eine weitere Studie zeigt, dass bei Ratten über die Atemluft aufgenommene Titandioxid-Nanopartikel größtenteils in der Lunge verbleiben. Ein geringer Anteil wird über den Blutkreislauf in den gesamten Körper transportiert und dort dauerhaft abgelagert. Die Aufnahme und Verteilung der Nanopartikel im gesamten Körper kann auch für den Menschen gefährlich sein.
Das UBA hat über 70 flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol und Formaldehyd in der Innenraumluft von Haushalten mit 3- bis 14-jährigen Kindern gemessen. Viele dieser Stoffe stammen aus Möbeln, Teppichen, Haushalts- und Hobbyprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika, Tabakrauch und Bauprodukten. Die Wirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. In einem Berichtsband aus dem bevölkerungsrepräsentativen Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS) werden die Ergebnisse dieser Innenraumluftuntersuchungen bereitgestellt.
Die Medien berichten oft über diese Chemikalie, die in vielen Alltagsgegenständen stecken kann: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Doch was ist das für ein Stoff? Und birgt er Risiken für Mensch oder Umwelt? Ein neues Papier des Umweltbundesamtes klärt auf.
Hat sich seit dem Verbot von Bleibenzin die Belastung von Mensch und Umwelt mit Blei verringert? Und wie verhält es sich mit den Quecksilberkonzentrationen in Fichtentrieben, Möweneiern und Brassen? Die Umweltprobenbank des Bundes, ein Archiv der Umweltqualität Deutschlands, gibt der Öffentlichkeit umfassend Auskunft.
Jede/r fünfte Europäerin/Europäer ist regelmäßig nächtlichem Lärm ausgesetzt, der krank machen kann. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des WHO-Regionalbüros für Europa. Der Lärm einer verkehrsreichen Straße kann auf Dauer Schlafstörungen, psychische Störungen, ja sogar frühzeitige Morbidität und Mortalität zur Folge haben. Nachgewiesen sind auch durch Fluglärm verursachte Herz-Kreislaufprobleme.
Deshalb empfiehlt die WHO als neuen Richtwert ("Night Noise Guidelines"), dass die Bevölkerung nachts außen vor den Wohnungen als Jahresmittelwert keinem höheren Schalldruckpegel (Lnacht) als 40 dB(A) ausgesetzt sein sollte. Das entspricht etwa dem Schallpegel einer ruhigen Wohngebietsstraße. Wenn dieses Ziel kurzfristig nicht zu erreichen ist, wird als Interimswert 55 dB(A) als Obergrenze empfohlen. Die WHO fordert Regierungen und Kommunen auf, etwas gegen Lärm zu tun, denn Lärm kann zu sozialem Gefälle in den Wohnquartieren beitragen und unerwünschte Folgekosten bei den Krankenkassen verursachen.