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Gesundheit und Umwelthygiene

Aktuelles

Letzte Änderung: 02.09.2010

Es liegt etwas in der Luft

Kinderzimmer; Quelle: Monster © fotolia.deDas UBA hat über 70 flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol und Formaldehyd in der Innenraumluft von Haushalten mit 3- bis 14-jährigen Kindern gemessen. Viele dieser Stoffe stammen aus Möbeln, Teppichen, Haushalts- und Hobbyprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika, Tabakrauch und Bauprodukten. Die Wirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. In einem Berichtsband aus dem bevölkerungsrepräsentativen Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS) werden die Ergebnisse dieser Innenraumluftuntersuchungen bereitgestellt.  

Internationale Konferenz „Human-Biomonitoring“
Anmeldungen noch auf Anfrage möglich

Deckblatt FlyerBMU und UBA laden zum 26.-28.09.2010 ein, an der Konferenz „Human-Biomonitoring:Nutzen für die Politik – Herausforderungen für die Wissenschaft“ teilzunehmen. Diskutiert werden unter anderem Grenzen des Human-Biomonitorings bei der Erfassung und Bewertung der Belastung der Bevölkerung sowie Möglichkeiten der Vernetzung der internationalen HBM-Aktivitäten. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • mehr Informationen/Anmeldung
  • Flyer PDF / 578 KB
  • Anmeldung auf Anfrage: 

Bisphenol A – Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen

Deckblatt des HintergrundpapiersDie Medien berichten oft über diese Chemikalie, die in vielen Alltagsgegenständen stecken kann: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Doch was ist das für ein Stoff? Und birgt er Risiken für Mensch oder Umwelt? Ein neues Papier des Umweltbundesamtes klärt auf.

telegramm: umwelt + gesundheit
Ausgabe 02/2010: Gesunde Umwelt für unsere Kinder schaffen und erhalten

 

 

Logo des „telegramm: umwelt+gesundheit“

In einer sich immer schneller verändernden Welt brauchen unsere Kinder besonderen Schutz vor ungünstigen Umwelt- und Lebensbedingungen. Dies war der Tenor der Konferenz der Umwelt- und Gesundheitsministerinnen und -minister aus 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Parma vom 10. bis 12. März 2010.

Auf Spurensuche im Umweltarchiv Deutschlands

UPB-LogoHat sich seit dem Verbot von Bleibenzin die Belastung von Mensch und Umwelt mit Blei verringert? Und wie verhält es sich mit den Quecksilberkonzentrationen in Fichtentrieben, Möweneiern und Brassen? Die Umweltprobenbank des Bundes, ein Archiv der Umweltqualität Deutschlands, gibt der Öffentlichkeit umfassend Auskunft.

Dioxine und dl-PCB in der Umwelt – Ergebnisse eines Fachgesprächs im April 2009

Schafe weiden in einer Flussaue, im Hintergrund Industrieanlage; Quelle: oliver-marc steffen © fotolia.deAls Folge der Diskussion um Dioxin- und dl-PCB-Funde in der Umwelt hatte das BMU zu einem Fachgespräch am 7. April 2009 eingeladen. Ziele der Veranstaltung waren eine Bestandsaufnahme der Belastungen von Böden, die sich auch auf die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit auswirken, sowie die Koordinierung des weiteren Vorgehens von Bund und Ländern. In diesem Bericht werden die Stellungnahmen der Länder dargestellt und ausgewertet.

Nächtlicher Lärm ist eine Gesundheitsgefahr

landendes Flugzeug; Quelle Foto: Ralf Beier © fotolia.deJede/r fünfte Europäerin/Europäer ist regelmäßig nächtlichem Lärm ausgesetzt, der krank machen kann. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des WHO-Regionalbüros für Europa. Der Lärm einer verkehrsreichen Straße kann auf Dauer Schlafstörungen, psychische Störungen, ja sogar frühzeitige Morbidität und Mortalität zur Folge haben. Nachgewiesen sind auch durch Fluglärm verursachte Herz-Kreislaufprobleme.
Deshalb empfiehlt die WHO als neuen Richtwert ("Night Noise Guidelines"), dass die Bevölkerung nachts außen vor den Wohnungen als Jahresmittelwert keinem höheren Schalldruckpegel (Lnacht) als 40 dB(A) ausgesetzt sein sollte. Das entspricht etwa dem Schallpegel einer ruhigen Wohngebietsstraße. Wenn dieses Ziel kurzfristig nicht zu erreichen ist, wird als Interimswert 55 dB(A) als Obergrenze empfohlen. Die WHO fordert Regierungen und Kommunen auf, etwas gegen Lärm zu tun, denn Lärm kann zu sozialem Gefälle in den Wohnquartieren beitragen und unerwünschte Folgekosten bei den Krankenkassen verursachen.

Wie gut ist Deutschland auf Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel vorbereitet?

niesende Frau auf einer Blumenwiese; Quelle: godfer © www.fotolia.deDie Klimaänderung wirkt auch positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden – aber nicht nur. Wie sich die Gesundheits- und Umweltbeobachtung bislang auf die erhöhten klimawandelbezogenen Gesundheitsrisiken vorbereitet haben, zeigt eine aktuelle Zusammenstellung von Informations- und Überwachungssystemen zu den gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Deutschland.

Umwelt, Gesundheit und soziale Lage

Hauptverkehrsstraße, Quelle: photoinsel © www.fotolia.deWer arm ist, lebt häufiger in einer Umwelt, die krank machen kann. Das belegen sozial- und umweltepidemiologische Studien. Sozial Benachteiligte wohnen beispielsweise häufiger an stark befahrenen Straßen. Der UBA-Bericht stellt ausgewählte Studien aus Deutschland vor, die empirische Befunde zur sozialen Verteilung von Umweltbelastungen und deren gesundheitlichen Wirkungen liefern.

Lärm: Die Belastung fängt im Kindesalter an

Junge mit Kopfhörern - kokhanchikov  © www.fotolia.deDer Alltag gibt den Kindern permanent etwas auf die Ohren. Untersuchungen des UBA zeigen: Jedes achte Kind weist eine auffällige Minderung der Hörfähigkeit, jedes sechste wohnt an stark befahrenen Haupt- und Nebenstraßen. Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus sind insgesamt stärker betroffen. Als häufige Lärmquellen identifiziert die aktuelle Studie Verkehr und Freizeitaktivitäten.

 

 

 

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