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Letzte Änderung: 17.01.2012
Wie viel Kohlendioxid (CO2 ) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel CO2 steckt in der Nahrung, die ich esse? Mit dem CO2-Rechner können Sie sich selbst einen Überblick verschaffen, wieviel Treibhausgase pro Jahr Sie verursachen.
Dass in der Straßenbeleuchtung enormes Energiesparpotenzial steckt, war BMU, UBA und KfW bereits zu Beginn des Wettbewerbs im Jahr 2008 klar, denn mit neuen Beleuchtungsideen ließen sich Kosten senken und gleichzeitig bis zu 1,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. 18 Städte und Gemeinden sind die Gewinner: Sie beteiligten sich mit ihren innovativen Beleuchtungskonzepten am Wettbewerb, der mit 4,7 Millionen Euro aus dem BMU-Umweltinnovationsprogramm finanziert wurde.
Das UBA wird künftig das Herkunftsnachweisregister (HKNR) für Strom aus erneuerbaren Energiequellen führen. Grundlage dafür sind § 55 EEG sowie die neue Herkunftsnachweisverordnung, die am 09.12.2011 in Kraft trat. Eine Fachtagung zum Kennenlernen und Diskutieren des Betriebskonzeptes des Registers findet am 18.01.2012 statt.
Um bis 2050 die Energiewende und damit auch CO2-Minderung um 80 bis 95 % zu schaffen, muss Deutschland alle Register ziehen: vom strukturellen Umbau des Energiesystems bis zur Nutzung der Vorteile dezentraler Elemente, die gleichzeitig eine zusätzliche Verringerung der Treibhausgasemissionen erbringen kann.
Mit den Energiespar-Ratgebern von CO2online und dem Umweltbundesamt können Sie Ihre Strom- und Heizkosten schrumpfen lassen. Und gleichzeitig schützen Sie Umwelt und Klima. Ob es um Heizkosten, Elektrogeräte oder die Modernisierung von Gebäuden geht: die Ratgeber geben Ihnen eine gute Orientierung.
Das Energiewirtschaftsgesetz macht’s möglich: Bei Problemen zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern und dem Energieversorgungsunternehmen beim Stromanbieterwechsel oder Bonus-und Abschlagszahlungen vermittelt ab 1. November 2011 die Schlichtungsstelle Energie. Die Schlichtung erfolgt außergerichtlich unter Wahrung der Neutralität kurzfristig und kostenlos. Jahrelange Gerichtsverfahren sind damit passe.
Die aktuelle UBA-Stellungnahme zum Fracking formuliert Mindestanforderungen für die Suche nach Erdgas, das aus unkonventionellen Lagerstätten stammt. Sie weist auf potentielle Risiken, insbesondere für das Grundwasser hin und stellt unseren momentanen Kenntnisstand zur Thematik dar. Das Papier benennt die Kenntnislücken und zeigt den weiteren Forschungsbedarf auf. Bisher war diese „Einschätzung der Schiefergasförderung in Deutschland“ als Entwurf gekennzeichnet, da noch einige Stellungnahmen anderer Behörden fehlten. Diese sind nun alle eingearbeitet worden.
Die EEG-Umlage wird 2012 nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber 3,592 Cent pro Kilowattstunde Strom betragen und damit gegenüber dem aktuellen Wert von 3,53 Cent nur leicht ansteigen. Mit der EEG-Umlage, die pro verbrauchter Kilowattstunde Strom berechnet wird, fördert Jede und Jeder den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das ist nicht wenig, denn jede fünfte Kilowattstunde, die wir beziehen, stammt heute bereits aus erneuerbaren Energien. Berechnungen des UBA zeigen, dass die EEG-Umlage nicht zu höheren Strompreisen führt. Dagegen wirkten in den vergangen Jahren hauptsächlich die Kosten für Stromerzeugung, Transport und Vertrieb Preis treibend.
Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen haben von 1990 bis 2009 tendenziell immer weniger Treibhausgase ausgestoßen. Dieser Trend wurde besonders durch den konjunkturellen Rückgang 2008 verstärkt. Das UBA hat Graphiken und Tabellen zusammengestellt, die die energiebedingten Emissionen für Treibhausgase und ausgewählte Luftschadstoffe nach Sektoren aufgeschlüsselt darstellen.
BMU hat die „Broschüre Erneuerbare Energien in Zahlen“ mit Hintergrunddaten für das Jahr 2010 veröffentlicht. UBA berechnet darin die durch erneuerbare Energien vermiedenen Emissionen: Rund 75 Mio. t CO2-Äquivalente wurden im Stromsektor, 38 Mio. t CO2-Äquivalente im Wärmebereich und 5 Mio. t CO2-Äquivalente im Verkehrssektor vermieden.
Acht Atomkraftwerke sollen sofort stillgelegt werden, die restlichen neun schrittweise folgen, so der Beschluss des Bundestages vom 30.06.2011. Laut UBA-Berechnungen wäre ein vollständiger Ausstieg ohne Versorgungsengpässe schon ab dem Jahr 2017 möglich. Um die Energiewende zu ermöglichen, müssen hocheffiziente und flexible Gaskraftwerke gebaut, die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut und mehr Energie gespart werden. Deutlich höhere Strompreise erwartet das UBA durch den Atomausstieg nicht.
Durch mehr regenerativ erzeugten Strom und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind die spezifischen CO2-Emissionen für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom im Jahr 2009 auf 565 g CO2 gesunken. Das sind 5 g/kWh weniger als im deutschen Strommix 2008 und 40 g/kWh weniger als 2007. Die Hochrechnung für 2010 mit 563 g CO2/kWh geht davon aus, dass trotz ansteigenden Stromverbrauchs und höheren Emissionen nach Überwindung der Krise der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien positiv wirkt.