Sie sind hier: Startseite > Energie - Aktuelles
Letzte Änderung: 07.07.2010
Eine neue UBA-Studie zeigt, dass eine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien realistisch ist. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Das untersuchte Szenario "Regionenverbund" belegt: Deutschland kann die Importabhängigkeit von Primärenergie deutlich reduzieren. Die Studie zeigt auch, wie die Stromversorgung umgestaltet, Netze und Speichersysteme ausgebaut und Stromeinsparmöglichkeiten ausgeschöpft werden können.
Die Zukunft unserer Energieversorgung ist ein wichtiges Thema - gerade im Zusammenhang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Zum Ausbau des Stromleitungsnetzes in Deutschland führt die Arbeitsgruppe Umwelt- und Gesundheitspsychologie des Instituts für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Internet-Umfrage durch. Die Teilnahme an der Befragung dauert etwa 15-20 Minuten.
Jede verbrauchte Kilowattstunde Strom setzte 2008 durchschnittlich 572 Gramm Kohlendioxid frei. Die erste Hochrechnung für das Jahr 2009 weist CO2-Emissionen von durchschnittlich 575 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde verbrauchten Stromes aus. Seit 2009 ist wegen der Wirtschaftskrise der Stromverbrauch rückläufig. Die gesamten CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung sind seit 2008 stark gesunken.
Ab 22. März 2010 gelten für Holzheizungen, Kaminöfen und andere kleine Kleinfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe neue Umweltauflagen. Die Novellierung der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung passt die Verordnung an die technischen Weiterentwicklungen zum Verringern der Schadstoffemissionen an. Es gelten neue Grenzwerte.
Auf dem 2. EVU-Gipfel in Heiligendamm hat UBA-Präsident Jochen Flasbarth die Energiewirtschaft dazu aufgerufen, alle Anstrengungen der Branche darauf auszurichten, bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Der Klimaschutz mache es erforderlich, die fossilen Energieträger sukzessive durch erneuerbare zu ersetzen.
Die EU hilft beim Stromsparen: Seit 6. Januar 2010 müssen Rechner, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und andere Büro- und Haushaltsgeräte, die in der EU in den Handel kommen, eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Beim Neukauf sollten Sie darauf achten, dass in bestimmten Leerlaufzuständen der Höchstwert der Elektroleistung (1 Watt) eingehalten wird, die Geräte Stromsparzustände haben und der Hersteller über Leerlaufzustände informiert.
Mehr erneuerbare Energien, Energieeffizienz und energiesparendes Verhalten jedes Einzelnen sind der Schlüssel zur Senkung des energiebedingten CO2-Ausstoßes. Eine im Auftrag des UBA erstellte Studie zeigt globale Potenziale und Kosten auf. Bei der Analyse globaler Energieszenarien kommt sie zu dem Schluss, dass es unklar bleibt, warum die Potenziale in diesen nicht weiter ausgeschöpft werden.
Die Stromversorgung ist sicher – trotz Atomausstiegs und ohne in den nächsten Jahren zusätzliche fossile Kraftwerke ohne Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bauen zu müssen. Das ist Ergebnis der aktuellen UBA-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit”. Um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Stromversorgung grundlegend wandeln: mehr erneuerbare Energien, weniger Stromverbrauch durch mehr Effizienz, Ausbau der KWK und eine Verlagerung hin zu weniger CO2-intensiven Brennstoffen wie Gas. Gemeinsam mit dieser Studie veröffentlicht das UBA die Studie „Versorgungssicherheit in der Elektrizitätsversorgung” vom BET.
Wie viel Kohlendioxid (CO2 ) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel CO2 steckt in der Nahrung, die ich esse? Mit dem CO2-Rechner können Sie sich selbst einen Überblick verschaffen, wieviel Treibhausgase pro Jahr Sie verursachen.
„Der Einsatz von Kompaktleuchtstofflampen für allgemeine Beleuchtungszwecke im Haushalt ist unter Strahlenschutzaspekten nicht bedenklich”, sagt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS.) Die optische Strahlung sowie die elektrischen und magnetischen Felder der Lampen entsprechen den internationalen Grenzwertempfehlungen.
Manchem fällt es schwer, sich von der klassischen Glühlampe zu trennen. Hamsterkäufe sind jedoch nicht angebracht. Moderne Energiesparlampen halten länger, sparen Energie und entlasten somit auch die Haushaltskasse.
Die Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein starkes und geeignetes Instrument, um die Energieeffizienz von Produkten zu erhöhen. Aus den beachtlichen Effizienzgewinnen aber auch absolute Einsparungen zu machen, ist eine Herausforderung. Mit der Publikation „Umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte” stellt das Umweltbundesamt die Richtlinie, ihren Ausgestaltungsprozess sowie ihre Auswirkungen auf Hersteller und Verbraucher leicht verständlich dar.
Erneuerbare Energien nehmen einen immer höheren Stellenwert bei der Energieversorgung ein. Die Online-Befragung im Auftrag des BMU soll eine Antwort auf die Frage, was Menschen dazu motiviert, zu Ökostrom zu wechseln oder sich gegen einen Wechsel zu entscheiden, finden. Sie richtet sich sowohl an Personen, die ein Haus besitzen als auch an Wohnungsmieterinnen und -mieter.
Happy End beim Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung” im Sommer vergangenen Jahres: 18 Kommunen erhielten als Auszeichnung für ihre vorbildhaften Beleuchtungskonzepte und für die nachfolgende Umsetzung Fördermittel aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU.
Die Website des Bundeswettbewerbs informiert über den aktuellen Realisierungsstand der Konzepte.
Nach dem erfolgreichen Auftakt 2009 wird der 2. Kongress „100%-EE-Regionen“ am 29.-30.9.2010 in Kassel stattfinden. Neu ist, dass es mehr Fachforen geben und der Bezug zur Praxis weiter ausgebaut wird. Neue Themen sind Verkehr und Geothermie. Das Programm kann auf der Kongressseite eingesehen werden, eine Anmeldung ist bereits jetzt möglich.
Das BMU veröffentlichte ein Hintergrundpapier zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Jahre 2009. Das UBA berechnete darin die durch erneuerbare Energien vermiedenen Emissionen: Ca. 74 Mio. t CO2-Äquivalente wurden im Stromsektor, ca. 30 Mio. t CO2-Äquivalente im Wärmebereich und ca. 5 Mio. t CO2-Äquivalente im Verkehrssektor vermieden.
Insbesondere im Industriebereich sowie im verarbeitenden Gewerbe gingen die Emissionen um 20 Prozent zurück - vor allem bedingt durch die Wirtschaftskrise. Die Kohlendioxidemissionen sanken zum Beispiel um 8,2 Prozent (68 Millionen Tonnen). Der Primärenergieverbrauch ging um 6,5 Prozent zurück. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie die Steigerung der Energieeffizienz bieten Chancen, Treibhausgasemissionen auch bei Wirtschaftswachstum zu mindern.
Terrassenheizstrahler, oft auch „Heizpilze” genannt, haben in der öffentlichen Diskussion um den Klimaschutz für viel Aufsehen gesorgt. Aus Klimaschutzsicht sind die Heizstrahler sehr kritisch zu beurteilen. Das gilt sowohl für gasbetriebene, als auch für elektrische Heizstrahler. Denn das Beheizen von Außenflächen vergeudet Energie, deren Wert uns gerade heute immer bewusster wird.
Die Biogasbranche kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Umweltschutz insgesamt liefern. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Anlagen nach dem Stand der Technik gebaut und betrieben werden. Der vom Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) mit fachlicher Begleitung des UBA erstellte Bericht ist eine Bestandsaufnahme der in der Biogasbranche eingesetzten Technik. Schwerpunkte liegen im Bereich Immissionsschutz und Anlagensicherheit.
Im Gebäudebestand existieren enorme Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu vermindern. Diese bleiben aber oft ungenutzt, da zu selten, und dann häufig nicht anspruchsvoll genug, energetisch saniert wird. Wie das Recht die Entwicklung zu energieeffizienteren Gebäuden unterstützen kann, zeigt die jetzt vom Umweltbundesamt veröffentlichte Studie „Rechtskonzepte zur Beseitigung des Staus energetischer Sanierungen im Gebäudebestand”.
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nützen nicht nur dem Klima, sondern auch der Beschäftigung. Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsminderungen stärken langfristig den Wirtschaftstandort Deutschland. Sie könnten - so eine aktuelle Studie - bis 2020 rund 630.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Durch den Einsatz erneuerbarer Energien wurden 2007 in Deutschland Treibhausgase in Höhe von 106 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden. Das ist das Ergebnis einer UBA-Studie, in der die Emissionsbilanz erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Kraftstoffbereitstellung mit optimierten Methoden neu berechnet wurde. Vorketten (z.B. Herstellung und Wartung der Anlagen oder Gewinnung von Brennstoffen) wurden in die Netto-Bilanz mit einbezogen.
Ab 2011 dürfen ausschließlich hocheffiziente Asynchron-Drehstrommotoren in Verkehr gebracht werden. Das veröffentlichte der Ökodesign-Regelungsausschuss für Elektromotoren kürzlich im Amtsblatt der EU. Mit dieser Maßnahme werden bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 63 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Mit den Energiespar-Ratgebern von CO2online und dem Umweltbundesamt können Sie Ihre Strom- und Heizkosten schrumpfen lassen. Und gleichzeitig schützen Sie Umwelt und Klima. Ob es um Heizkosten, Elektrogeräte oder die Modernisierung von Gebäuden geht: die Ratgeber geben Ihnen eine gute Orientierung.