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Letzte Änderung: 15.05.2012
Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte 2010 weniger CO2 als im Vorjahr. Gründe: mehr emissionsfreie Stromerzeugung durch z.B. erneuerbare Energieträger und der Wechsel zu emissionsarmen Brennstoffen wie Gase und Mineralöle. Obwohl durch die günstigere wirtschaftliche Situation mehr Strom als 2009 verbraucht wurde, ist die CO2-Emission bezogen auf die Energieeinheit – also der spezifische CO2-Faktor - gesunken. Schätzungen für 2011 gehen derzeit von einem Wert von 566 g CO2/kWh basierend auf dem Strominlandsverbrauch aus.
Oft wird wärmer gewaschen als nötig. Wer aber die Waschprogramme und das Waschmittel optimal einsetzt, spart Energie. Zum Vorteil für Umwelt und Haushaltskasse. Schon bei einer Waschtemperatur von 30°C statt 40°C sinkt der Stromverbrauch um über 35%. Das UBA-Video informiert über Wäschepflege, Waschmittel, Dosierung und Temperatur.
Die Kraftwerksdatenbank des UBA enthält Informationen zu in Betrieb befindlichen Kraftwerksstandorten der öffentlichen Stromversorgung, zu Industriekraftwerken und zu Bahnkraftwerken ab einer elektrischen Bruttoleistung von 100 MW pro Block bzw. Kraftwerk. Verschiedene auf diesen Daten basierende Karten veranschaulichen auch grafisch den Status Quo des deutschen Kraftwerkparks.
Mit individuellem Stromcheck, Energiesparbuch und Praxistipps klärt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über unseren alltäglichen Energieverbauch auf. Ziel ist es, Gewohnheiten zu hinterfragen und so bewusster mit den Ressourcen umzugehen. Ein Beispiel: Schaltet man vor einer einstündigen Mittagspause oder Besprechung den Computermonitor aus, spart das rund elf Prozent des Stromverbrauchs pro Arbeitstag.
Zur Bewertung von Effizienzmaßnahmen werden umfangreiche Energieverbrauchsdaten benötigt. Über zwei Forschungsberichte des Umweltbundesamtes sind nun detaillierte Angaben zu relevanten Verbrauchsdaten der Jahren 2007 und 2008 verfügbar. Beispielsweise konnte die Raumwärme in Wohngebäuden nach Größe, Alter und Energieträger differenziert werden und die Wärmebereitstellung nach Wirtschaftszweigen und Temperaturniveaus.
Gemeinsam mit dem BMU, der AGEE-Stat und dem DBFZ hat das UBA einen Expertenworkshop zum Biomasseeinsatz zur Strom- und Wärmeerzeugung in Deutschland durchgeführt. Der aktuelle Wissensstand über die Nutzung von Biomasseanlagen wurde mit 60 Experten mit dem Ziel diskutiert, Datengrundlagen für die Energiestatistik und Emissionsbilanzierung abzusichern und zu erweitern.
Wie viel Kohlendioxid (CO2 ) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel CO2 steckt in der Nahrung, die ich esse? Mit dem CO2-Rechner können Sie sich selbst einen Überblick verschaffen, wieviel Treibhausgase pro Jahr Sie verursachen.
Mit den Energiespar-Ratgebern von CO2online und dem Umweltbundesamt können Sie Ihre Strom- und Heizkosten schrumpfen lassen. Und gleichzeitig schützen Sie Umwelt und Klima. Ob es um Heizkosten, Elektrogeräte oder die Modernisierung von Gebäuden geht: die Ratgeber geben Ihnen eine gute Orientierung.
Der Mittlere Osten und Nordafrika haben durch Sonne und Wind ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Die 5. MENAREC-Konferenz in Marrakesch vom 15.-17.Mai trägt die europäischen Erfahrungen beim Aufbau einer sicheren und klimaverträglichen Energieversorgung weiter, lotet Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte aus und weist auf die Chance der ganzen Region zur grünen Wirtschaftsentwicklung hin.
Japan nimmt sich eine Atom-Auszeit. Am vergangenen Samstag ging der letzte aktive Reaktor vom Netz. Erstmals seit 42 Jahren kommt das Land ganz ohne nukleare Energie aus – allerdings nur vorübergehend. In Deutschland stehen bereits acht Meiler für immer still. Die Bundesregierung will dauerhaft auf eine nachhaltige Energieversorgung ohne Atomkraft umsteigen. Doch wie? Bei Bürgerinnen und Bürgern bestehen noch viele offene Fragen: Warum ist Energiesparen so wichtig? Wird die Energiewende wirklich so teuer wie oft behauptet? Können wir die Klimaziele auch ohne Atomkraft erreichen? Und schließlich: Was kann ich selber tun, damit die Energiewende gelingt? Wir haben die Antworten.
Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen haben von 1990 bis 2010 tendenziell immer weniger Treibhausgase ausgestoßen. Zwar stiegen die energiebedingten Emissionen im Jahre 2010 im Vergleich zum konjunkturellen Krisenjahr 2009 wieder an, das Niveau von 2008 wurde aber nicht erreicht. Insgesamt wurde 2010 der zweitgeringste Ausstoß an Treibhausgasen nach 1990 festgestellt, was den weiter rückläufigen Trend bestätigt. Das UBA hat Graphiken und Tabellen zusammengestellt, die die energiebedingten Emissionen für Treibhausgase und ausgewählte Luftschadstoffe nach Sektoren aufgeschlüsselt darstellen.
Die Energiewende erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgung. Dies stellt Deutschland vor große Herausforderungen, bietet aber zugleich die Chance einer grundlegenden wirtschaftlichen Modernisierung. Wie das gelingen kann, beschreibt die UBA-Jahrespublikation.
Das UBA lässt die Auswirkungen von Fracking, einem Verfahren zur Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten, auf den Wasserhaushalt untersuchen. Denn die vorliegenden Fakten reichen nicht aus, um Risiken des Chemikalieneinsatzes für Mensch und Umwelt bewerten zu können. Geprüft wird auch, ob bestehende Bundesgesetze den Schutz des Grundwassers in der Praxis ausreichend gewährleisten. Parallel dazu startete das nordrhein-westfälische Umweltministerium ein ähnliches Forschungsprojekt, das detaillierter auf die landesspezifischen Verhältnisse eingehen wird und Hinweise für den Vollzug rechtlicher Vorschriften geben soll.
Die EEG-Umlage wird 2012 nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber 3,592 Cent pro Kilowattstunde Strom betragen und damit gegenüber dem aktuellen Wert von 3,53 Cent nur leicht ansteigen. Mit der EEG-Umlage, die pro verbrauchter Kilowattstunde Strom berechnet wird, fördert Jede und Jeder den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das ist nicht wenig, denn jede fünfte Kilowattstunde, die wir beziehen, stammt heute bereits aus erneuerbaren Energien. Berechnungen des UBA zeigen, dass die EEG-Umlage nicht zu höheren Strompreisen führt. Dagegen wirkten in den vergangen Jahren hauptsächlich die Kosten für Stromerzeugung, Transport und Vertrieb Preis treibend.
BMU hat im Internet-Update der Broschüre „Erneuerbare Energien in Zahlen“ ausgewählte Daten zum Ausbaustand der erneuerbaren Energien für das Jahr 2010 veröffentlicht. UBA aktualisiert darin die Angaben der durch den Einsatz erneuerbarer Energien vermiedenen Emissionen. Insgesamt wurden ca. 120 Mio. t CO2-Äquivalente vermieden, davon entfallen rund 75,3 Mio. t auf den Stromsektor, 39,6 Mio. t auf den Wärmebereich und 5,0 Mio. t auf den Verkehrssektor.