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Wasserwirtschaft

Die öffentliche Trinkwasserversorgung in Deutschland wird den hohen Ansprüchen an die Versorgung und die Qualität des Trinkwassers gerecht. Trinkwasser ist das am besten überwachte Lebensmittel. Private Haushalte, kommunale Einrichtungen wie Schulen, Behörden, Krankenhäuser und kleinere Gewerbebetriebe beziehen von 6.211 Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung ihr Trinkwasser.

Nahezu alle privaten Haushalte sind an das Verteilungssystem der öffentlichen Wasserversorgung angeschlossen: 99 % der Bevölkerung werden auf diesem Wege mit Trinkwasser beliefert. Eine Eigenversorgung, etwa über Hausbrunnen, ist im privaten Bereich eher selten. Die Trinkwasserversorgung wird in Deutschland zu über 70 % aus Grund- und Quellwasser gedeckt.

Durch eine effektive und sparsame Wassernutzung sind die Wasserentnahmen in den letzten 20 Jahren in allen Sektoren deutlich zurückgegangen. Technologieentwicklung, Mehrnutzung- und Kreislaufsysteme führten dazu, dass die Entnahmen gegenüber 1991 um 30 % abgenommen haben. Die deutsche Abwasserwirtschaft ist in etwa 7.000 bis 8.000 kommunalen Abwasserentsorgungsunternehmen organisiert. Der Anschlussgrad der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation liegt bei 96 %, an öffentliche Abwasserbehandlungen bei 95 % und rund 3 % der Bevölkerung behandeln ihr Abwasser in Kleinkläranlagen.

Wichtiges in Kürze

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Wie belastet die Wasserwirtschaft die Umwelt?

Nichtöffentliche Abwasserentsorgung

Nichtöffentliche Betriebe leiteten im Jahr 2013 rund 20,6 Milliarden Kubikmeter Wasser in Gewässer ein. Rund 81 Prozent davon gelangten als Kühlwasser unbehandelt in Flüsse und Seen. Das waren rund sieben Milliarden Kubikmeter weniger als 2010. weiterlesen

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Öffentliche Abwasserentsorgung

Das Hauptziel der Abwasserbehandlung ist, Gewässer durch Abwässer möglichst wenig zu belasten. Dabei fällt Klärschlamm an, der in getrockneter Form thermisch verwertet wird. Und die Rückgewinnung und Wiederverwertung von Stoffen wie Phosphaten aus Abwasser und Klärschlamm wird zunehmend eine wichtigere Rolle spielen. weiterlesen

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Öffentliche Wasserversorgung

Die öffentliche Wasserversorgung versorgt fast die gesamte Bevölkerung mit Trinkwasser. Im Jahr 2013 benötigte jede Person täglich 121 Liter. Das sind 23 Liter weniger als 1991. Dieser Rückgang zeigt ein hohes Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit Wasser in der Bevölkerung und senkt somit die Wasserentnahmen aus natürlichen Ressourcen. Das Grundwasser ist die wichtigste Trinkwasserressoure. weiterlesen

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Qualität des Trinkwassers aus zentralen Versorgungsanlagen

Das Trinkwasser größerer Trinkwasserversorger besitzt eine gute bis sehr gute Qualität. Mehr als jeweils 100.000 Messungen in den Jahren 2011 bis 2013 zeigten, dass alle mikrobiologischen und chemischen Qualitätsparameter bis auf eine Ausnahme zu mehr als 99 Prozent eingehalten wurden. Grenzwerte wurden nur vereinzelt überschritten. weiterlesen

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Hochwasserschutz

Hochwasser sind natürliche Ereignisse. Ihre Entstehung hängt von der Stärke des Niederschlags sowie dem Einzugsgebiet und den Besonderheiten des Flusses ab. Zu einem umfassendes Hochwasserrisikomanagement zählen vor allem vier Punkte: die vorsorgliche Vermeidung eines Hochwassers, die Vorbereitung auf solche Ereignisse, deren Bewältigung sowie die Nachbereitung inklusive den Wiederaufbau. weiterlesen

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Nichtöffentliche Wasserversorgung

Energieerzeuger, Industrie- und Bergbauunternehmen decken ihren Wasserbedarf fast ausschließlich über eigene Gewinnungsanlagen. Im Jahr 2010 entnahmen sie 27,9 Milliarden m³ (Mrd. m³) Wasser. Das waren 33 % weniger als 1991. Das meiste Wasser wird in Deutschland für die Energieversorgung benötigt. Für die Kühlung ihrer Anlagen entnahmen die Wärmekraftwerke im Jahr 2010 ca. 20,7 Mrd. m³ Wasser. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt