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Wasser als Ressource

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Ein Wasserdargebot von 188 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m³) steht jährlich zur Verfügung. Davon entnahmen öffentliche Wasserversorger, die private Haushalte und kleine Gewerbebetriebe mit Trinkwasser versorgen, Industrieunternehmen und Energieversorger für ihr Kühl- und Prozesswasser sowie Landwirte zur Beregnung im Jahr 2010 insgesamt 32,8 Mrd. m³.

Industrieunternehmen und Energieversorger beziehen ihr Kühl- und Prozesswasser zu fast 90 % aus Flüssen, Seen und anderen Oberflächengewässern. Die Trinkwasserversorger decken hingegen ihren Bedarf zu mehr als 70 % aus Grund- und Quellwasser. Landwirte entnehmen sogar 85 % der benötigten Menge zur Beregnung von Ackerkulturen, Obst und Gemüse aus Grund- und Quellwasser.

Neben diesen direkten Wasserentnahmen nutzen wir auch indirekt Wasser durch Produkte, die im Ausland hergestellt und nach Deutschland eingeführt werden. Aus dem direkten und indirekten Wasserverbrauch ergibt sich der sogenannte Wasserfußabdruck für Deutschland. Er beträgt insgesamt rund 117 Mrd. m³ pro Jahr. Damit hinterlässt jeder Bundesbürger einen Wasserfußabdruck von 1.426 m³ jährlich.

Wichtiges in Kürze

  • Der Wassernutzungs-Index ist das Verhältnis der Wasserentnahme zum langjährigen Wasserdargebot. Wird mehr als 20 Prozent des Dargebots entnommen, spricht man von Wasserstress. Deutschland entnahm seit dem Jahr 2004 immer weniger als 20 Prozent.
    Indikator: Nutzung der Wasserressourcen

    Übersteigen die Wasserentnahmen 20 Prozent des verfügbaren Wasserdargebotes, ist dies ein Zeichen von Wasserstress. Der Wassernutzungs-Index von Deutschland liegt seit 2004 unter dieser kritischen Marke. weiterlesen

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Wie geht es der Umwelt?

Wasserressourcen und ihre Nutzung

Deutschland ist ein wasserreiches Land und verfügt im langjährigen Mittel über ein Wasserdargebot von 188 Milliarden Kubikmeter. Allerdings lagen die jährlich erneuerbaren Wasserressourcen seit dem extremen Trockenjahr 2003 meistens unter dem Mittelwert. Die Wasserentnahme durch Kraftwerke, Bergbau, verarbeitendes Gewerbe und öffentliche Wasserversorger sank zwischen 1991 und 2013 um 47 Prozent. weiterlesen

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Der Wasserfußabdruck Deutschlands

Wir nutzen Wasser nicht nur direkt zum Trinken, Kochen oder Putzen. In Lebensmitteln und anderen Produkten ist ebenfalls Wasser enthalten oder wurde zu deren Erzeugung eingesetzt. Dieses Wasser wird als virtuelles Wasser bezeichnet. Die Summe aus dem indirekten und direkten genutzten Wasser beschreibt unseren Wasserfußabdruck, also unseren tatsächlichen Wasserverbrauch. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt