Grün- und Freiflächen in der „Sozialen Stadt“

Ziel dieses Projektes ist es, die Kompetenzen von Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanagern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kommunalverwaltungen und aktiven Bürgerinnen und Bürgern im Bereich Partizipation zu Grün- und Freiflächen insbesondere in den Programmgebieten der „Sozialen Stadt“ und weiteren sozial benachteiligten Stadtquartieren zu stärken, um bereits laufende Projekte zu unterstützen und neue anzuregen. Aufgebaut wird dabei auf den Ergebnissen des DUH-Projekts „Umweltgerechtigkeit durch Partizipation“, allerdings aus dem Blickwinkel einer strategischen Vorgehensweise der Kommune für ein Quartier und nicht aus Sicht von Einzelprojekten. Es wird dargestellt, dass der partizipativen Umgestaltung und Nutzung von Grün- und Freiflächen in sozial benachteiligten Quartieren eine wichtige Nutzenfunktion für alle inhaltlichen Handlungsfelder des Programms „Soziale Stadt“ zukommt. Hierzu werden Erfahrungen aus bewährten Projekten für die Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht.
Hierzu finden drei Workshops in ausgewählten Stadtquartieren statt, in deren Rahmen die Aktiven vor Ort gestärkt und neue Erkenntnisse für das weitere Projekt gewonnen werden. Untersucht wird das strategische Vorgehen im Quartiersmanagement und bei der Verbindung sozialer und ökologischer Aspekte. Die Ergebnisse der Workshops gehen in die Handlunsganleitung ein und werden bei den Fortbildungsveranstaltungen verwendet. In vier Fortbildungsveranstaltungen an zentralen Orten sollen anschließend möglichst viele aktive Akteure erreicht und umfassend für ihre Arbeit vor Ort gestärkt und fortgebildet werden. In einer Handlungsanleitung wird aufgezeigt, wie Kommunen durch Quartiersmanagement oder andere unterstützende Maßnahmen sozial benachteiligte Quartiere mit Hilfe von partizipativen Projekten im Grünbereich stärken können. Auf die Möglichkeiten des städtebaulichen Förderprogramms „Soziale Stadt“ wird dabei besonders eingegangen. Um eine große Breitenwirkung des Projekts zu erreichen, wird die Handlungsanleitung bundesweit an Kommunen und weitere aktive Akteure.

Thema (Bereich)Gesundheit und Umwelt, Umweltbildung,Umweltbewußtsein und Umweltberatung
AntragstellerDUH
Laufzeit bis
verlängert bis