Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit

1. Ziel und Zweck

Das Umweltbundesamt braucht selbständig denkende und handelnde Beschäftigte, die engagiert sind und vertrauensvoll zusammen arbeiten. Die Leitlinien sollen die wesentliche Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit beschreiben

2. Das Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Das Umweltbundesamt strebt im Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen kooperativen Arbeitsstil an.

Es ist Aufgabe der Vorgesetzten, die Arbeitsfreude und den Leistungswillen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und sie zu selbständigem Arbeiten anzuleiten.

Vorgesetzte sollen für die Gleichstellung der Beschäftigten sorgen. Die Vorgesetzten sollen die ständige Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten ihren Beitrag zum kooperativen Arbeitsstil durch Selbständigkeit und Eigeninitiative im Rahmen ihrer Befugnisse sowie durch Beratung und Unterstützung ihrer Vorgesetzten. Die Führungskräfte unterstützen die Möglichkeit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

3. Verteilung der Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung

Für eine gute Zusammenarbeit ist eine klare Verteilung der Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung Voraussetzung. Grundsätzlich erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung.

4. Selbständigkeit und Verantwortung

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen für den eigenen Arbeitsbereich Verantwortung und beraten die Vorgesetzten sowohl in Fachfragen als auch in Fragen der Organisation und Führung. Lösungen werden in Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vorgesetzten erarbeitet.

5. Einführung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden umfassend in die Organisation, die Arbeitsabläufe und sonstige Einrichtungen sowie Angebote des Umweltbundesamtes eingeführt.

6. Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbesprechungen

Für die kooperative und zeitnahe Aufgabenerfüllung ist eine umfassende Information aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Voraussetzung. Diese wird durch Aussprachen, die in der Regel wöchentlich stattfinden sollen, gewährleistet. Hier besteht die Gelegenheit, auch Fragen, die über die unmittelbare Aufgabenerfüllung hinausgehen, zu besprechen.

7. Mitarbeitergespräch und Zielsetzungen

Das Mitarbeitergespräch ist mindestens einmal im Jahr zu führen. In dem Gespräch „unter vier Augen“ sollen insbesondere in einem offenen Dialog  die Motivation und die Zusammenarbeit  gefördert werden.

8. Anerkennung und Kritik

Wir wollen einen offenen Umgang, der sowohl Anerkennung als auch Kritik beinhaltet. Kritik an der Person soll sachlich und im zweiseitigen Gespräch so angebracht werden , dass eine künftige positive Zusammenarbeit ermöglicht wird. Wir wollen, dass die Anerkennung von Arbeitsleistungen deutlich ausgesprochen wird.

9. Prüfung und Sicherung der Aufgabenerledigung

Die Aufgabenerledigung wird durch die Vorgesetzten beobachtet. Diese Prüfung ist am Grundsatz der partnerschaftlichen Zusammenarbeit orientiert.