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Das UBA auf der CeBIT 2009

Letzte Änderung: 20.04.2009

Grüne Informationstechnik – ökologisch und ökonomisch überlegen

Laptop im Wald; Quelle: Yuri Arcurs © www.fotolia.deDer Einsatz von Computern, der Ausbau von Datennetzen und die Nutzung des Internets sind mit einem erheblichen Strom- und Materialverbrauch verbunden. Zehn Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gehen auf die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zurück. Das verursacht rund 33 Millionen Tonnen des Klimagases CO2 pro Jahr (Angaben für 2007). In jedem elektronischen Bauteil stecken meist auch seltene Metalle wie Gold, Silber, Tantal oder Platin. Ihre Förderung belastet die Umwelt und die natürlichen Ressourcen. Die IKT ist ein Wachstumsmarkt, auch beim Treibhausgasausstoß und auch bei der Inanspruchnahme der natürlichen Ressourcen – und dieser Trend ist für den Umwelt- und Klimaschutz sehr relevant.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums präsentierte die Green IT World auf der CeBIT 2009 innovative Entwicklungen, Projektergebnisse und neue Förderprogramme für eine umweltfreundlichere und energieeffizientere IT-Technik.

Im Green IT World Forum präsentierten internationale Expertinnen und Experten verschiedene Themenbereiche wie energieeffiziente Rechenzentren oder grüne Informationstechnik für Verbraucherinnen und Verbraucher.

Im Rahmen des Forums fand am 5. März 2009 die Jahrestagung des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes und des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zum Thema „Nachhaltigkeit in einer digitalen Welt“ statt. 

Am Samstag, den 7. März, dem Verbrauchertag, fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Energie- und ressourcenschonende Informations- und Kommunikationstechnik“ statt, an der Dr. Thomas Holzmann, der Vizepräsident des Umweltbundesamtes, teilnahm.

Einband der Broschüre „Computer, Internet und Co. - Geld sparen und Klima schützen“Anlässlich der CeBIT gab das Umweltbundesamt die Broschüre „Computer, Internet und Co. - Geld sparen und Klima schützen“ heraus. Sie gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern wertvolle Tipps, wie sie bei der Nutzung von Computern, Handys und anderen Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik Energie und damit Stromkosten sparen und durch sachgerechte Entsorgung von Geräten einen Beitrag dazu leisten können, dass Rohstoffe wiederverwertet werden.
Kurz und kompakt informieren unsere 18 Tipps zum Durchklicken.

Einband: Green it: Zukünftige Herausforderungen und ChancenDas Hintergrundpapier „Green it: Zukünftige Herausforderungen und Chancen“ des Umweltbundesamtes beleuchtet die zukünftigen Chancen und Herausforderungen von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) mit Blick auf die sozialen und stofflichen Aspekte der vor- und nachgelagerten Produktlebensphase. Das Papier analysiert drei besonders bedeutsame Felder der nachhaltigkeitsorientierten Gestaltung und Nutzung von IKT-Geräten und -Infrastrukturen:

        1. die Materialeffizienz der IKT-Geräte und -Infrastrukturen
        2. seltene Metalle als Rohstoff der IKT-Industrie
        3. Umwelt- und Sozialstandards bei IKT-Herstellern und Händlern

Das Umweltbundesamt informierte zusammen mit No-Energy auf der CeBIT in der Green IT Halle u.a. zu den Themen Leerlaufverluste, Energieeffizienz, Stromsparer-Plakette und Strommessgeräte. Hier finden Sie einen Beitrag von einem Umwelt-Blog.

Hier finden Sie weitere interessante Informationen des Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums:

Verbrauchertipps

Umweltfreundliche Beschaffung in Verwaltung und Wirtschaft

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Energieeffizienz

Umweltdaten

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