Letzte Änderung: 23.04.2012
Veranstaltungen mit Beteiligung des UBA zum Bodenschutz. Das betrifft Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Fachgespräche für Wissenschaft, Politik und die interessierte Öffentlichkeit.
Am 06./07. Juni 2011 fand in Dessau die Abschlusstagung zum Forschungsprojekt: „Bewertungsansätze für die Boden-Biodiversität“ statt. Im Projekt wurden bundesweite Informationen zum Bodenleben zusammengetragen. Die Daten dienen als Grundlage für die Ermittlung geeigneter Indikatoren zur bodenbiologischen Bewertung. Es wurden vorhandene Defizite in den Erhebungsprogrammen diskutiert und Vorschläge zur Schließung von Wissenslücken gemacht.
Auf Einladung des Bundesumweltministeriums fand am 9. Juni 2009 im Bundespresseamt in Berlin eine Fachtagung dazu statt, ob und wie kupferhaltige Pflanzenschutzmittel ersetzt werden können. Ein vom UBA erstelltes Protokoll dokumentiert die wesentlichen Inhalte der Präsentationen sowie Verlauf und Ergebnisse der Diskussion.
Daten aus der Bodenzustandserhebung und dem Bodenmonitoring ermöglichen Aussagen zu langfristigen Prozessen im Boden unter dem Blickwinkel des Klimawandels. In verschiedenen Diskussionsforen wurde erörtert, welche bodenbezogenen Fragestellungen mit den vorhandenen Daten beantwortet werden können, wo Datendefizite und wo Handlungserfordernisse bestehen. Ein workshopbegleitender „Marktplatz für Bodendaten” vermittelte einen Überblick über laufende Aktivitäten beim Bodenmonitoring-, der Bodenzustandserhebung und Anpassungsforschung.
Mit dem Klimawandel wird die Bedeutung des Bodens als Speicher oder Quelle für Klimagase zunehmen. Ist es möglich, Kohlenstoff künstlich im Boden anzureichern sowie die kohlenstoffreichen Böden zu schützen?
Forschungsergebnisse zeigen Möglichkeiten Kohlenstoff im Boden langfristig zu speichern und gleichzeitig die Flächenproduktivität zu erhöhen.
Auf einer Fachtagung am 19. und 20. November 2009 in Dessau werden Lösungswege für die Schließung von Stoffkreisläufen vorgestellt und diskutiert.
Im Rahmen der EUROSOIL 2008 wurde ein UBA-Workshop zu Hintergrundgehalten organischer Spurenstoffe in Böden durchgeführt. Zu erörtern waren die unterschiedlichen Definitionen und Anwendungen des Begriffes "Hintergrund" unter Beachtung verschiedener Bewertungsansätze, wie etwa Grenzwerte.
Am 14.07.2008 fand in Berlin ein Statusseminar zu organischen Spurenstoffen in Waldböden statt. Neben dem Ziel die Datenlage, Bewertungskonzepte und noch offene Fragen darzustellen, wurde besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, um mögliche Synergieeffekte zu erzielen.
Vom 15. September bis 31. Oktober führte das UBA eine Internetkonsultation durch, um die Meinung der interessierten Öffentlichkeit und der Fachleute zu relevanten Fragen des Bodenschutzes zu erfahren. Die Auswertung Ihrer Zuschriften ist in die Dokumentation über die Fachtagung zum Weltbodentag „Boden – nicht erneuerbare Ressource”, die am 3./4. Dezember stattfand, eingeflossen.
Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Bodens. Weltweite Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und die Rolle als Speicher für klimawirksames CO2 rücken die Böden in den Mittelpunkt der internationalen Wahrnehmung. Am 5./6. Dezember 2011 wurde der Boden des Jahres 2012 präsentiert und der „Peak Soil“ mit Fachvorträgen näher beleuchtet.
Am 13./14. Oktober 2011 fand in Berlin eine Veranstaltung des Umweltbundesamtes statt, auf der 100 Experten/-Innen aus der Wissenschaft, von Umwelt- und Gesundheitsbehörden sowie aus der Praxis der Landwirtschaft neue Erkenntnisse zu den Ursachen der Belastung der Umwelt mit Dioxinen und Polychlorierten Biphenylen (PCB) und zu deren Transfer in Futter- und Lebensmittel vorstellten. Es wurden Minderungsstrategien und Handlungskonzepte diskutiert.
Als Folge der Diskussion um Dioxin- und dl-PCB-Funde in der Umwelt hatte das BMU zu einem Fachgespräch am 7. April 2009 eingeladen. Ziele der Veranstaltung waren eine Bestandsaufnahme der Belastungen von Böden, die sich auch auf die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit auswirken, sowie die Koordinierung des weiteren Vorgehens von Bund und Ländern. In diesem Bericht werden die Stellungnahmen der Länder dargestellt und ausgewertet.
Im Auftrag des UBA wurde ein aktuelles Forschungsprojekt zum Thema „Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenerosion durch Wasser“ durchgeführt. Das Fachgespräch diente der Vorstellung der Projektergebnisse sowie einer Positionsbestimmung zum Kenntnisstand über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenerosion durch Wasser.
Seit dem Jahr 2002 ist der 5. Dezember der Internationale Tag des Bodens. Sein Ziel ist, der Öffentlichkeit die Bedeutung der Lebensgrundlage "Boden" näher zu bringen. Im Jahr 2009 wird es am 3. und 4. Dezember in Berlin Veranstaltungen zu den Themen „10 Jahre Bundes-Bodenschutzgesetz”, Vorstellung zum „Boden des Jahres 2010” und zum Themenschwerpunkt „Flächenverbrauch – jetzt handeln” geben.
Seit dem Jahr 2002 ist der 5. Dezember der Internationale Tag des Bodens. Sein Ziel ist, der Öffentlichkeit die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit der Lebensgrundlage "Boden" näher zu bringen und das Bewusstsein für dieses Umweltmedium zu stärken. In den letzten Jahren standen die folgenden Themen im Mittelpunkt von Fachveranstaltungen.
Der Workshop setzte sich mit der „Deutschen Strategie zu Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen” (DAS) unter dem Blickwinkel des Bodenschutzes auseinander. Die verschiedenen Gesprächsforen diskutierten am 1. Workshoptag konkrete Fragestellungen, die aus den Arbeiten zur DAS resultieren. Am 2. Workshoptag stand der Einsatz des Bodenmonitorings und der Bodenzustandserhebung im Rahmen der Klimaforschung im Mittelpunkt.
Am 30.11. und 01.12.2006 fand in Weimar unter Federführung des Thüringer Landesamt f. Umwelt und Geologie (TLUG) und UBA ein Workshop zur bodenbiologischen Bewertung von Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) anhand von Lumbriciden statt.