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Boden und Altlasten

Projekte

Letzte Änderung: 29.12.2011

Zahlreiche Projekte, die entweder am UBA durchgeführt werden oder als Forschungsvorhaben an Institutionen oder Forschungseinrichtungen vergeben werden, unterstützen die Arbeit des UBA. Die Vorhaben ermöglichen die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Methoden im Bodenschutz und der Altlastensanierung.

Als Finanzierungsinstrumente dienen der Umweltforschungsplan (UFOPLAN-BMU) oder die Einwerbung von Drittmitteln z.B. von der DFG oder dem BMBF.

Die Projekte müssen nicht ausschließlich im Bereich der Grundlagenforschung liegen, sondern können auch die Öffentlichkeitsarbeit oder die Herausgabe von Medien und Leitfäden betreffen.

Schadstoffanreicherung in Böden

BodenbewirtschaftungEin Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes ermittelte, inwieweit Schadstoffeinträge durch Bodenbewirtschaftung und atmosphärische Depositionen zu unerwünschten Anreicherungen von Schadstoffen in Böden führen können. Unerlässlich ist es auch künftig, Schadstoffeinträge in Böden über die bisherigen Regelungen hinaus weiter zu reduzieren.

Bodenerosion und Klimawandel

linienhafte Erosionsform in einer Fahrspur auf einem Acker; Quelle: UBA/MarahrensDie Ergebnisse eines Forschungsprojektes zeigen:
Die Erosionsgefährdung durch Wasser in Deutschland ist ein Problem, dem aufgrund des Klimawandels eine noch stärkere Bedeutung beigemessen werden muss. Der Bericht weist Regionen aus, in denen das Erosionspotenzial zunimmt. Darüber hinaus enthält er Handlungsstrategien zur Verminderung der Bodenerosion durch eine angepasste Wirtschaftsweise.

Bodenzustandserhebung im Wald (BZE) – Teilprojekt „Bestimmung der Hintergrundgehalte von organischen Spurenstoffen“

Probennahmestandort der Bodenzustandserhebnung im Wald in Berlin/Brandenburg; Foto: Dr. Bernd M. Bussian © UBAIn den Jahren 1986 bis 1992 fand die erste bundesweite Bodenzustandserhebung im Wald (BZE I) statt. Die Länder führen zurzeit gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die erste Wiederholungsuntersuchung BZE II durch. Auf Vorschlag der Umweltressorts des Bundes und der Länder wird die BZE II genutzt, um die Hintergrundgehalte von organischen Spurenstoffen (Organika) und Spurenelementen (Schwermetalle) systematisch zu erheben. Die Erhebung der Schwermetallgehalte führt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) durch, für die Erhebung der Gehalte der Organika ist das UBA verantwortlich.

 

 

 

 

 

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