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Letzte Änderung: 29.12.2011
Zahlreiche Projekte, die entweder am UBA durchgeführt werden oder als Forschungsvorhaben an Institutionen oder Forschungseinrichtungen vergeben werden, unterstützen die Arbeit des UBA. Die Vorhaben ermöglichen die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Methoden im Bodenschutz und der Altlastensanierung.
Als Finanzierungsinstrumente dienen der Umweltforschungsplan (UFOPLAN-BMU) oder die Einwerbung von Drittmitteln z.B. von der DFG oder dem BMBF.
Die Projekte müssen nicht ausschließlich im Bereich der Grundlagenforschung liegen, sondern können auch die Öffentlichkeitsarbeit oder die Herausgabe von Medien und Leitfäden betreffen.
„Boden-Dauerbeobachtung“ erfolgt bundesweit an 800 ausgewählten Orten in der Regie der Bundesländer. Seit Ende der 80er Jahre werden wiederholt Messungen zur Ermittlung der Bodenqualität durchgeführt. In dem Forschungsprojekt wurde eine Codierung zur Dokumentation von Methoden und Analyseverfahren entwickelt sowie Zusammenhänge und Trendentwicklungen anhand eines länderübergreifenden Datensatzes aufgedeckt. Das Projekt unterstreicht die Fortsetzung des Programms und gibt Empfehlungen für die Zukunft.
In einem vom UBA geförderten Vorhaben wurde erstmals eine bundesweite Auswertung von Bodendaten zur Verdichtungsgefährdung durchgeführt. 30 % unserer Ackerfläche weisen eine so hohe Verdichtungsgefährdung auf, dass durch den Druck von Landmaschinen bis in den Untergrund langfristig eine Beeinträchtigung der Böden zu erwarten ist.
Nach Abschluss des BOKLIM-Projekts liegen folgende Ergebnisse vor:
- Übersicht und übergreifende Bewertung der bundesweit betriebenen Programme zum Bodenmonitoring und zur Bodenzustandserhebung.
- Liste mit Mindestanforderungen für ein Bodenmonitoring als Klimafolgenforschungs-Instrument.
- Handlungsempfehlungen für Bodenmonitorung und Bodenzustandserhebung zum Einsatz in der Klimafolgen- und –anpassungsforschung.
- Konzept für die verbesserte Nutzung und Bereitstellung von Bodendaten.
Ein projektbegleitender Beirat hat das UBA bei der Facharbeit unterstützt.
Boden-Dauerbeobachtung in Deutschland – länderspezifisch oder bundesweit nutzbar? - Ergebnisse eines abgeschlossenen Forschungsprojektes zur länderübergreifenden Auswertung der Daten aus der Boden-Dauerbeobachtung.
Ein Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes ermittelte, inwieweit Schadstoffeinträge durch Bodenbewirtschaftung und atmosphärische Depositionen zu unerwünschten Anreicherungen von Schadstoffen in Böden führen können. Unerlässlich ist es auch künftig, Schadstoffeinträge in Böden über die bisherigen Regelungen hinaus weiter zu reduzieren.
Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zeigen:
Die Erosionsgefährdung durch Wasser in Deutschland ist ein Problem, dem aufgrund des Klimawandels eine noch stärkere Bedeutung beigemessen werden muss. Der Bericht weist Regionen aus, in denen das Erosionspotenzial zunimmt. Darüber hinaus enthält er Handlungsstrategien zur Verminderung der Bodenerosion durch eine angepasste Wirtschaftsweise.
In den Jahren 1986 bis 1992 fand die erste bundesweite Bodenzustandserhebung im Wald (BZE I) statt. Die Länder führen zurzeit gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die erste Wiederholungsuntersuchung BZE II durch. Auf Vorschlag der Umweltressorts des Bundes und der Länder wird die BZE II genutzt, um die Hintergrundgehalte von organischen Spurenstoffen (Organika) und Spurenelementen (Schwermetalle) systematisch zu erheben. Die Erhebung der Schwermetallgehalte führt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) durch, für die Erhebung der Gehalte der Organika ist das UBA verantwortlich.