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Boden
5 Tipps zum Bodenschutz
Letzte Änderung: 22.03.2012
Wie wir unsere Böden schützen können
Schützen wir die Böden, eine unserer Lebensgrundlagen genug, um auch später noch gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen? Zum Tag des Bodens am 5. Dezember haben wir Ihnen Informationen darüber zusammengestellt, wie empfindlich die obersten Zentimeter bis Dezimeter unserer Erde sind und was Sie zum Bodenschutz beitragen können.
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Tipp 1: Boden ist unsere wichtigste Lebensgrundlage! Tauchen Sie einmal in seine Geheimnisse ein!
Wenn Sie mehr über die Welt unter Ihren Füßen wissen wollen, schauen Sie sich unsere Verweise zum Thema der Woche an! Darüber hinaus bieten alle für den Bodenschutz zuständigen Landesbehörden und Kommunen eine Vielzahl an Informationen an! Ein Reiseführer „Zu den Böden Deutschlands“ beschreibt Bodenlehrpfade und andere interessante Ausflugsziele zu den Böden in Deutschland. Eine Aktualisierung wird derzeit vom Umweltbundesamt vorbereitet.
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Tipp 2: Boden nicht überbauen, sonst verlieren wir seine Nutzungsmöglichkeiten!
Obwohl die Bevölkerungsentwicklung stagniert, werden nach wie vor in großem Ausmaß unsere Böden überbaut und versiegelt. An einem Tag verschwindet in etwa die Fläche aller Spielfelder einer halben Bundesligasaison unter Beton oder Asphalt. Jeder Bauherr kann überlegen, ob die Sanierung vorhandener Hausbauten oder die Revitalisierung ehemals bebauter Flächen attraktiver ist, gegenüber einem Neubau auf der „Grünen Wiese“. Oftmals bieten städtische Wohn- und Arbeits quartiere viele Vorteile für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
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Tipp 3: Genießen Sie “Bio-Lebensmittel“ und freuen Sie sich über leckere Pasta- und Gemüsegerichte!
Unsere Böden bekommen zu viele Nährstoffe zugeführt. Die konzentrierte Tierhaltung in großen Beständen führt leider häufig dazu, dass zu viel Gülle auf zu wenig Boden verteilt werden muss. Der Genuss von „Bio-Lebensmitteln“ und vegetarischen Gerichten leistet einen wichtigen Beitrag zum angemessenen Umgang mit Nährstoffen. Erbsen, Bohnen und Linsen sind eine Alternative und vor allem eine schmackhafte Eiweißquelle. Gleichzeitig fördern sie die Bodenfruchtbarkeit.
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Tipp 4: Rohstoffe und Abfälle sollten sachgerecht entsorgt oder recycelt werden!
Generell müssen alle Formen von Bauschutt, Schadstoffe oder Elektrogeräte einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Eine vereinzelte „wilde“ Entsorgung birgt große Risiken für die eigene Gesundheit und die Umwelt. Die Entsorgung der Elektrogeräte ist seit einiger Zeit bei den Kommunen für den privaten Gebrauch wieder gebührenfrei!
Wo es baulich möglich ist, sollten organisch zersetz bare Materialien, sogenannter „Biomüll“ kompostiert werden.
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Tipp 5: Wenn Sie den eigenen Garten bewirtschaften, bedenken Sie, dass „weniger mehr ist“!
Wenn Sie im eigenen Garten Nahrungsmittel anbauen, verzichten Sie generell auf chemische Pflanzenschutzmittel! Überlegen Sie sich, ob es Ihnen auf den Ertrag ankommt oder den Verzehr selbst produzierter gesunder Lebensmittel. Dementsprechend gehen Sie bei Mineraldüngergaben eher vom Minimum aus oder verzichten Sie ganz darauf. Verzichten Sie grundsätzlich auf Torfgaben, denn die Wirkung ist zeitlich begrenzt und reine „Geldverschwendung“. Verwenden Sie stattdessen Komposterde, z.B. aus dem eigenen Garten oder aus regionaler Kreislaufwirtschaft. Viele Kommunen stellen Komposterde für den privaten Gebrauch kostenlos zur Verfügung.
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