Letzte Änderung: 04.10.2011
Böden bilden die Grundlage für die Produktion gesunder Nahrungs- und Futtermittel sowie vermehrt auch für nachwachsende Rohstoffe (NAWARO).
Die zentralen Bodeneigenschaften Humus, Bodenart und die Bodenstruktur prägen neben den klimatischen Größen die natürliche Bodenfruchtbarkeit. Zusammen mit der jeweiligen Bewirtschaftungsweise resultieren daraus gute oder weniger gute Wachstumsbedingungen für Pflanzen. In der modernen Landwirtschaft werden Wachstumsbedingungen durch verschiedene Maßnahmen beeinflusst, die eine Steigerung der Erträge bewirken. Sie verändern aber die natürlichen Bodeneigenschaften nicht immer nur positiv. Auf Grund der Zufuhr von Düngemitteln, der maschinellen Bodenbearbeitung, des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln und mancherorts der Aufgabe einer dreigliedrigen Fruchtfolge können Böden langfristig ihre natürliche Ertragsfähigkeit und ihre Eignung für wichtige Aufgaben im Naturhaushalt verlieren.
Die Sicherung der natürlichen Ertragsfähigkeit des Bodens durch eine angepasste und standortgerechte Bewirtschaftung ist eine der Hauptaufgaben im Bodenschutz, damit auch für zukünftige Generationen die Ernährungsgrundlage gesichert ist.
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