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INSA (Version 2.2)

Titel des Programms: -Stand 5/2003

Informationssystem Boden- und Grundwasserschutz INSA® (Version 2.2)

Auftraggeber/Entwickler:

Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die OFD Hannover

fachliche Konzepte:OFD Hannover, Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Garbsen

Programmierung: IT-P Information Technology-Partner GmbH

Kurzbeschreibung (Ziel, Inhalt):

Das Informationssystem Boden- und Grundwasserschutz INSA dient der Erfassung, Speicherung und Auswertung aller Daten, die im Rahmen der Bearbeitung von Boden- und Grundwasserkontaminationen (insb. Altlasten) entstehen. INSA wird für Bundes- und Landesliegenschaften in der Bau-, Wehr- und Liegenschaftsverwaltung eingesetzt.
Neben den Fachdaten werden administrative Liegenschaftsdaten und Daten zur Projektkontrolle gespeichert. INSA erfüllt damit die Anforderungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und des Bundesministeriums der Verteidigung an ein fachorientiertes Managementsystem zur Durchführung flächendeckender Programme zu Dokumentation von schädlichen Bodenveränderungen und Grundwasserbelastungen.
Alle Kontaminationen, auch die nicht sanierungsrelevanten, werden im INSA dokumentiert. Im Rahmen der DV-gestützten Bestandsdokumentation im Liegenschaftsinformationssystem Außenanlagen LISA® stehen diese Informationen den Nutzern zum Betrieb der Liegenschaften zur Verfügung und können bei der Planung von Maßnahmen mit anderen Fachinformationen verknüpft werden.
Im INSA werden die Fachdaten den verschiedenen Phasen der Altlastenerkundung zugeordnet: Phase I (Erfassung und Erstbewertung), Phase IIa (Orientierende Untersuchung), Phase IIb (Detailuntersuchung), Phase III (Sanierung). Für jede Phase werden Meldedaten (Termine, Kosten) registriert, so dass jederzeit eine einzelfallbezogene oder aggregierte Darstellung des Projektablaufs möglich ist.
Die Lageinformationen zu Verdachtflächen und Untersuchungspunkten werden als Koordinatenlisten gespeichert und stehen dann dem GIS-System GEO Boden- und Grundwasserschutz im LISA zur Objektbildung zur Verfügung. Die Datenerfassung erfolgt überwiegend mit dem Erfassungsprogramm EFA und dem Geo-Modul. Über das Modul INSAIO (INSA-Input-Output) werden die Daten in die Datenbank importiert.

Systemvoraussetzungen (hard- und softwareseitig):

INSA ist eine Client-Server-Datenbankanwendung, die auf dem RDBMS Oracle (Version 7.3.4 und höher) und den Oracle-Entwicklungswerkzeugen FORMS und REPORTS basiert. In der Bau- und Wehrverwaltung wird die Datenbank im Rahmen des LISA auf einer zentralen Datenbank im Rahmen des LISA betrieben. Für den Client ist ein normal ausgestatteter Arbeitsplatz-PC ausreichend. Der Einsatz des INSA auf Notebooks (auch mit einem Datenbank-Server) ist problemlos möglich.

Bearbeitungsstand und Verfügbarkeit:

Das INSA wird seit 1991 eingesetzt. Mit Stand April 2003 sind Daten zu ca. 3.900 Liegenschaften, 38.600 Verdachtsflächen in unterschiedlichen Untersuchungsphasen, 60.000 Untersuchungspunkten und 777.000 Analyseergebnissen erfasst worden.

Kosten /Nutzungsbedingungen:

INSA ist zum Einsatz für Liegenschaften des BMVBW und des BMVg konzipiert und wird in der Bau- und Wehrverwaltung eingesetzt. In einigen Bundesländern (z.B. Niedersachsen) ist INSA auch zur Datenerfassung auf Landesliegenschaften eingeführt. INSA wird an diese Dienststellen kostenfrei weitergegeben.
Mit Einverständnis von BMVBW und BMVg können auch Dienststellen der öffentlichen Hand außerhalb der Bau- und Wehrverwaltung mit INSA ausgestattet werden. Vor einer Nutzung durch Private müssen ebenfalls die Ministerien zustimmen.
"INSA" ist eine geschützte Marke der Bundesrepublik Deutschland.

Ansprechpartner:

OFD Hannover

Dipl.-Ing. H.-O. Zintz,
OFD Hannover, Leitstelle Boden- und Grundwasserschutz, Waterloostr. 4, 30169 Hannover
Telefon: 0511 / 101 - 2073, Fax.: 0511 / 16497 - 071,
E-Mail: Hans-Olaf.Zintz@ofd-lba.niedersachsen.de

Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH

Dipl.-Inf. Suddendorf,
Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Joachimstraße 1, 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 123559 - 21,
E-Mail: sud dendorf@mullundpartner.de


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