Agriculture and Nutrition: How the World Feeds Itself

Ländliche Gemeinschafte breitet ihre Kartoffelsorten auf einem steinigen Berghang aus.zum Vergrößern anklicken
Agriculture and Nutrition: How the World Feeds Itself

Alte Kartoffelsorten, ausgefeilte Bewässerungssysteme für Bergoasen oder den Reisanbau: Seit 2002 unterstützt die UN-Ernährungsorganisation FAO ländliche Gemeinschaften, die dank tradierter Techniken Land und Wasser vorbildlich nutzen, die Artenvielfalt fördern und die Funktionsfähigkeit ihrer Ökosysteme bewahren.

Quelle: Roberto Faidutti

Eine Restrospektive von Roberto Faidutti
29.09. - 10.11.2016

Der italienische Fotograf Roberto Faidutti dokumentiert seit den 70er Jahren die Agrarkulturen dieser Welt. Seine Reisen führten ihn in die meisten Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Das UBA zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten, die zu ersten Mal in Deutschland zu sehen sind.

Der Weltbevölkerung wächst und verändert ihre Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Klimawandel, regionale Wasserknappheit, der Verlust an biologischer Vielfalt, die Übernutzung natürlicher Ressourcen wie Boden, Wälder und Wasser und der massive Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln – das sind einige der Probleme, bei denen die Landwirtschaft gleichzeitig Verursacher und Betroffener ist. Um Lebensmittel in ausreichender Qualität und Menge für die bald mehr als neun Milliarden Menschen bereitzustellen, ohne dabei die Umwelt zu sehr zu belasten, sind unterschiedliche landwirtschaftliche Praktiken erforderlich.

Der italienische Fotograf Roberto Faidutti arbeitet seit den 70er Jahren zu agrarpolitisch relevanten Themen – etwa für die UN-Ernährungsorganisation FAO. Als photographer of he road dokumentiert er die Agrarkulturen dieser Welt. Seine Reisen führten ihn in die meisten Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas: von den Höhen Nepals und Perus zu unzähligen Durchquerungen der Sahara und auf Bootsfahrten auf dem Amazonas. Mit seiner Kamera begleitet er die Menschen bei ihrem Alltag und veranschaulicht die Notwendigkeit und Erfolge entwicklungspolitischer Arbeit im Agrarsektor. Vor allem die kleinbäuerliche Landwirtschaft sichert die lokale und regionale Versorgung und produziert weltweit den größten Teil der Lebensmittel. Die meisten dieser Betriebe befinden sich in Asien und Afrika.

Aus dem umfangreichen Werk Roberto Faiduttis zeigt das Umweltbundesamt eine Auswahl von 60 Fotografien. Die Fotografien sind zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Sie erzählen, welcher Anstrengungen es bedarf und wo auch die Chancen liegen, eine ausgewogene Ernährung für alle zu sichern.

Eröffnung der Ausstellung:
Donnerstag, 29. September, 18 Uhr

Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Es sprechen

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes

Roberto Faidutti, Fotograf

Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber, TU München-Weihenstephan

Agrarkultur: Erbe mit weltweiter Bedeutung
Alte Kartoffelsorten, ausgefeilte Bewässerungssysteme für Bergoasen oder den Reisanbau: Seit 2002 unterstützt die UN-Ernährungsorganisation FAO ländliche Gemeinschaften, die dank tradierter Techniken Land und Wasser vorbildlich nutzen, die Artenvielfalt fördern und die Funktionsfähigkeit ihrer Ökosysteme bewahren. Diese Agrarlandschaften werden von der FAO als Agrarkulturerbe-Systeme von weltweiter Bedeutung (Globally Important Agricultural Heritage Systems) ausgezeichnet. Ziel dabei ist es, die Jahrhunderte alte Kulturleistung traditioneller bäuerlicher Betriebe als möglichen Impulsgeber für künftige Entwicklungen in den Fokus zu stellen.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Eintritt frei

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Schlagworte:
 Kunst und Umwelt