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Letzte Änderung: 02.08.2012
Die Entsorgungspfade der Siedlungsabfälle haben sich seit 1990 entscheidend verändert. Wertstoffe werden verstärkt getrennt erfasst und verwertet. Weit mehr als die Hälfte des Hausmülls – vor allem Altpapier, Altglas, Verpackungen und Bioabfall – geht jetzt in die Verwertung. Das bedeutet mehr Rohstoffschonung und verminderten Energieeinsatz und spart somit auch CO2-Emissionen.
Die effiziente energetische Nutzung der verbleibenden Restabfallmengen trägt ebenfalls zum Klimaschutz bei, weil fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung ersetzt werden können.
Den umfangreichsten Beitrag zur Senkung von Treibhausgasemissionen im Abfallsektor liefern aber die Maßnahmen zur verminderten Freisetzung des Methans aus Deponien – durch (verbesserte) Erfassung und energetische Nutzung der Deponiegase – sowie das seit Juni 2005 geltende Ablagerungsverbot für nicht vorbehandelte Siedlungsabfälle. Die Kriterien der seit 2001 geltenden Abfallablagerungsverordnung müssen seit Juni 2005 ohne Ausnahme eingehalten werden. Dies ist nur mit einer thermischen oder mechanisch-biologischen Vorbehandlung der Siedlungsabfälle erreichbar.
In mehreren Forschungsvorhaben hat das UBA die Beiträge der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz untersuchen lassen. Aktuelle Veröffentlichungen finden Sie hier: