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Abfallwirtschaft

Aktuelles 

Letzte Änderung: 23.07.2010

Wie weiter mit dem Problem „Elektroaltgeräte-Export“?

Deckblatt HintergrundpapierMit einem Hintergrundpapier zum Problem des unzulässigen Exports von „Elektroaltgeräten“ wertet das UBA die vorangegangene Ökopol-Studie aus. Deren Inhalt wird auf einfache und knappe Weise aufbereitet. Zugleich informiert das UBA über die eigenen weiteren Aktivitäten zur Lösung oder mindestens zur Verminderung des Problems.

Durstlöscher zur Fußball-WM: Mehrweg oder Einweg?

Fußball im Tor; Danny Hooks © www.fotolia.deFußball-Großereignisse, wie jetzt die Weltmeisterschaft, sorgen regelmäßig für einen steigenden Getränkekonsum. Wer auch beim Bier- und anderweitigen Getränkegenuss vor dem Fernseher etwas Gutes für die Umwelt tun möchte, kauft Getränke in Mehrwegflaschen und bevorzugt solche aus der Region. Denn die Wiederbefüllung und die kurzen Transportwege sparen Energie, CO2-Emissionen und Ressourcen. Eine Mehrwegflasche aus Glas kann durchschnittlich bis zu 40-mal wiederbefüllt werden, eine PET-Flasche bis zu 15-mal. Aber nicht alle Pfandflaschen sind Mehrwegflaschen, nur die mit dem Aufdruck „Mehrweg“ werden wirklich wiederverwendet. Auch die Dose schneidet im Vergleich deutlich schlechter ab und sollte daher im Regal bleiben.

Pfand macht's möglich: weniger Umweltverschmutzung, mehr Recycling

Getränkedosen; Quelle: Roman Milert © fotolia.deEine Studie im Auftrag des UBA hat untersucht, wie sich das „Dosenpfand” auf die Umwelt auswirkt. Das Ergebnis: Die Pfandpflicht ist ein sinnvolles Instrument, das sich aber noch verbessern lässt. In einer weiteren Studie wird der Anteil von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einwegverpackungen für 2008 ermittelt.

01.03.2010: Batteriegesetz - Bußgeldvorschriften treten in Kraft

BatterienSeit dem 01.03.2010 stellt u.a. das Inverkehrbringen von Batterien ohne vorherige Anzeige der Marktteilnahme im Batteriegesetz-Melderegister eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Batteriegesetz-Melderegister ist seit dem 01.12.2009 über die Internetseite des UBA erreichbar. Hersteller im Sinne des Batteriegesetzes (BattG) sind verpflichtet, das Inverkehrbringen von Batterien gegenüber dem UBA anzuzeigen.

Müllbelastung der Meere unverändert hoch

Am Strand angespülte Plastikflasche; Quelle: Dub © www.fotolia.deAbfälle in Meeren, vor allem Plastikmüll, sind ein gravierendes ökologisches, ökonomisches und ästhetisches Problem. Woher der Müll stammt und wie man dem Eintrag entgegentreten kann, beschreibt ein neues Papier des UBA . Die jährlich in die Nordsee gekippten 20 000 Tonnen Müll haben sich mittlerweile auf ca. 600 000 Kubikmeter auf und im Meeresboden angesammelt. Die Strände des Nordostatlantiks weisen im Durchschnitt 712 Müllteile pro 100 Meter Küstenlinie auf. Das ist eine Gefahr für Meereslebewesen –  sie strangulieren sich in Müllteilen oder verschlucken sie, ersticken daran oder verhungern. Die EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie verlangt eine gemeinschaftliche Bewertung aller menschlichen Belastungen auf die Meeresumwelt.

Bioabfälle ökologisch sinnvoll verwerten

Einband der Broschüre „Ökologisch sinnvolle Verwertung von Bioabfällen”Die Verwertung von getrennt gesammelten Bio- und Grünabfällen kann sowohl einen ökologischen als auch ökonomischen Nutzen bringen. Hinweise, Vorschläge und Beispiele für Verwertungswege, die für Umwelt und Gebührenzahler lohnenswert sind, gibt die gemeinsam von BMU und UBA herausgegebene neue Broschüre.

Viersprachige CD-ROM:  Bewährte Verfahren zur kommunalen Abfallbewirtschaftung

CD-Cover Vorderseite ©UmweltbundesamtDie CD-ROM „Best Practice Municipal Waste Management” informiert in vier Sprachen über bewährte Verfahren zur kommunalen Abfallbewirtschaftung und fördert zugleich den Technologietransfer. Strukturierte Datenblätter informieren über den EU-Rechtsrahmen, Abfallwirtschaftsprinzipien und -verfahren. Ausländische Zielgruppen schätzen dabei die Verlinkung mit deutschen Technologie-Anbietern. Die CD-ROM  kann bestellt oder nach Registrierung komplett heruntergeladen werden. Auch einzelne Datenblätter können heruntergeladen werden.

Abfallstrategien der EU-Mitgliedsstaaten im Vergleich

Mülldeponie mit Bagger; Quelle: bilderbox © www.fotolia.deDie 1999 in Kraft getretene EU-Deponierichtlinie hat sich positiv auf die Abfallpolitik der EU-Mitgliedsstaaten ausgewirkt, so ein Bericht der Europäischen Umweltagentur. Einige Staaten haben die Deponierung unbehandelter Haushaltsabfälle fast vollständig beendet. Andere nutzen jedoch noch zu 90% den Entsorgungsweg Deponie. Die Studie vergleicht Abfallpolitiken und Maßnahmen von Estland, Finnland, Deutschland, Flandern (Belgien), Ungarn und Italien.

Abfallzahlen 2008

Zeitreihe Ein-, Aus- und Durchfuhr zustimmungspflichtiger AbfälleWährend die Einfuhr zustimmungspflichtiger Abfälle im Jahr 2008 ein neues Rekordniveau erreichte, ging der Export zurück. Das hohe Niveau ist insbesondere auf die hochwertigen Entsorgungsstrukturen in Deutschland und ökonomische Gründe zurückzuführen. Die Importe von Hausmüll aus Italien, die große Medienaufmerksamkeit bewirkt hatten, sind im Vergleich zum Gesamtaufkommen an Siedlungsabfällen gering.

Verbrennung von Gartenabfällen belastet Mensch und Umwelt

Statt der Verbrennung von Gartenabfällen im eigenen Garten plädiert das UBA für Kompostierung oder energetische Nutzung von holzreichen Bestandteilen in Heiz(kraft)werken. Denn der Gartenfeuerqualm enthält neben zahlreichen Schadstoffe auch viel Feinstaub. Deshalb kann es an den "Brenntagen" zur Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte kommen.

Zunehmende Kupfergehalte in Bioabfällen: Wie kann man dieser Tendenz entgegen wirken?

LaubabfallBundesumweltministerium und Umweltbundesamt legen die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens zu „Ursachenforschung und Limitierungsstrategien für zunehmende Kupfergehalte in Bioabfällen” vor. Es werden die mehrjährigen Untersuchungen von 378 ausgewählten Bioabfallkompostierungsanlagen ausgewertet, entsprechende Eintragspfade für Kupfer aufgedeckt sowie Möglichkeiten zur Reduzierung dieser Einträge vorgestellt.

ElektroG: Gutachten zu rechtlichen und fachlichen Grundlagen

Elektrogeräteschrott - Copyright: BMU / Rupert OberhäuserDas UBA erstellte für einen einheitlichen Vollzug des ElektroG Handlungsempfehlungen für die Zertifizierung der Erstbehandler, die Dokumentation der Quoten sowie die Aktivitäten der Entsorger. Hersteller von Elektrogeräten erhalten Hinweise zur Wahrnehmung der individuellen Produktverantwortung.

Vollständige Abfallverwertung in MVA

Müllverbrennung, Ladebunker - Copyright: BMU / Christoph EdelhoffDeutsche Müllverbrennungsanlagen werden heute auf einem technisch anspruchsvollen und ökologisch hohen Niveau sowie mit sehr geringen Emissionen betrieben. Rückstände (Schlacken) werden größtenteils verwertet. Aber bei der Energienutzung gibt es noch Optimierungspotenziale. Das ermittelte ein UBA-Forschungsprojekt.

Auswirkungen von REACH auf Verwertung und Recycling

Die europäische Chemikalienverordnung REACH enthält eine Reihe von Schnittstellen zum Abfallrecht. Nach einer allgemeinen Einführung gibt ein Bericht des UBA eine Übersicht über mögliche Auswirkungen der REACH-VO auf verschiedene Abfallströme wie z.B. Papier, Glas, Kompost, Kraftwerksnebenprodukte, Rückstände der Metallindustrie, Batterien etc.

Biomassestoffströme ökologisch effizienter nutzen

Bio-Abfall Die optimierte Nutzung und Verwertung von Bioabfällen und biogenen Reststoffen kann einen positiven Beitrag zum Ressourcenschutz leisten. Durch zahlreiche kleinere Maßnahmen sind künftig weitere Ressourcenschonungspotenziale erschließbar. Deren Identifizierung und Erarbeitung von Lösungsansätzen zur künftig verbesserten Nutzung und Verwertung dieser Materialströme standen im Mittelpunkt eines Projektes des Umweltbundesamtes.

Informationspapier zur Sicherheit bei Biogasanlagen

Rind im StallDer tödliche Unfall in einer niedersächsischen Biogasanlage im November 2005 hatte vielerorts Diskussionen über die Sicherheit in Biogasanlagen ausgelöst. Unter Leitung des Bundesverbandes der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften und des Umweltbundesamtes haben zwei Arbeitsgruppen Maßnahmen diskutiert, um derartige Unfälle zukünftig zu verhindern. Das aus den Arbeitsgruppen hervorgegangene gemeinsame „Informationspapier zur Sicherheit bei Biogasanlagen” steht jetzt allen Interessierten zur Verfügung.

 

 

 

 

 

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